Am 27. November 2009 traf ich Péter Krekò, den Forschungsdirektor von Political Capital, in Budapest. Mich interessierte die politische Situation vor allem im wachsenden rechtsextremen Bereich in Ungarn. Wir sprachen über die ernst zunehmende Radikalisierung vor allem in weniger gebildeten Gesellschaftsschichten und die wachsende Polarisierung gegen Roma und Juden.
Am folgenden Tag besuchte ich noch die Synagoge und durfte von einem Angehörigen der jüdischen Gesellschaft in Budapest erfahren, dass Anhänger der Jobbik-Partei die gläubigen Juden bereits mit Videokamera beim Verlassen der Synagoge filmen. Die Situation sei äußerst bedenklich und man beobachte nationalistische Züge auch bei Political Capital mit Sorge.





