Ohne Strategie kein Content Marketing. Deswegen haben wir diesem Thema auch eine eigene Kategorie gewidmet, in der wir erklären, was Content Strategie ist, wie man sie entwickelt, wo die Stolpersteine vorhanden sind. Anhand von Beispielen zeigen wir, wie Content Strategie funktioniert.

Die Digitalisierung fordert von uns allen Mut, Entschlossenheit und aktive Schritte über den Tellerrand des Tagesgeschäfts hinaus zu denken. Nicht nur Investitionen in die Infrastruktur werden getätigt, auch hochqualifizierte Mitarbeiter, die die Prozesse der Digitalisierung durchführen können, werden zumindest Anlass bezogen in jedem Mittelstandsbetrieb benötigt. So muss man für einen guten Online Marketing Manager, der Content Marketing und Strategieentwicklung beherrscht, sowie Führungs- und Budgetverantwortung trägt, gleich mal mit Jahresgehältern von 50.000 Euro rechnen. Eine Summe, die nur wenige Mittelständler aus der Portokasse bezahlen können. LESETIPP für Mittelstandsbetriebe bis 50 Mitarbeiter*innen!

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Viele kleine Unternehmen versuchen an den Hausaufgaben des Online Marketings zu sparen. So wird die Webseite selbst gebaut. Irgendjemand wird sich schon finden, der gerne WordPress-Seiten aufsetzt, und wenn’s der Freund der Nachbarin ist.

Wer in Sachen Selbstbau-Webseiten so agiert, erzeugt Fehler. Kosten intensive Fehler, denn solche Webseiten zeigen meist auch nur einen geringen Traffic, geringe Besucherzahlen. Es fehlt ihnen die Suchmaschinenoptimierung. Und meist fehlt ihnen auch ein User zentriertes Konzept der Inhalte.

Meist lassen sich hinter diesen Aktionen auch ein Fehlen an Strategie, ein Fehlen an Unternehmenszielen und wenig Marketing-Wissen ausmachen. Letzteres wird auch gerne vertuscht, und so getan, als wenn dieses keine Bedeutung für den eigenen Betrieb hätte. Beliebtes Argument:

Nein, Marketing machen wir nicht. Wir haben so schon genug zu tun.

Es ist nicht schlimm, etwas nicht zu wissen. Es ist nur schlimm, wenn man nicht weiß, dass man von diesen Dingen keine Ahnung hat und besser die Finger davon lassen sollte. Kluge Unternehmer verfügen über das Grundlagenwissen zu all ihren Geschäftsbereichen und lagern aus, was sie nicht selbst zustande bringen. Sie bringen die für die Maßnahmen passenden Menschen zusammen. Übrigens, Letzteres ist einer der 7 Chef-Jobs!

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Das Zukunftsinstitut blickt charmant nach vorne. Durch Collaboration Tools wie Slack, Trello, Jira oder Scrum werden Führungsaufgaben auf Teams verteilt. Das macht mittleres Management und First Line Management überflüssig.

Ein direktes Mandat für Vollzeit-Führungsverantwortung werden sich viele Unternehmen zudem auch nicht mehr leisten. Weil zu starr, zu unflexibel, zu kostenintensiv. Sind doch viel zuviele Führungskräfte heute schon mit zuvielen administrativen Aufgaben beschäftigt. Und fehlt es doch heute schon an so genannten Key Playern, an Spezialisten in zeitlich begrenzter Schlüsselposition. Administratives kann ja auch von Künstlicher Intelligenz weitaus Ressourcen und Zeit sparender und fehlerfreier ausgeführt werden.

Das Dilemma, immer mühevoller gute Führungskräfte anzuheuern, fällt mit den Key Playern ebenfalls flach. Man holt sich einfach eine zentrale Rolle auf Zeit in die Firma. Ein solches Modell wäre auch für den kleinen Mittelstand denkbar, der dann nur bei Projektbedarf auf solche Spezialisten zugreift. Sie sich dann auch leisten kann.

Bleibt nur noch zu fragen: „Werden die Key Player das Interims-Mandat in wenigen Jahren ablösen?“

Hier geht es zum Artikel des Zukunftsinstitutes.

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Auch Ihr Business verdient den Valentinstag. Schenken Sie diesem Zuneigung und Aufmerksamkeit.

Wie schenken wir als Unternehmerpersönlichkeit unserem Business, unserem Herzblut diese Hinwendung? Indem wir den Unternehmer-Aufgaben nachkommen.

Denken Sie heute ganz besonders einmal an folgende Tätigkeiten:

  • Die Vision für das eigene Unternehmen weiter entwickeln.
  • An der Strategie arbeiten und die Positionierung danach ausrichten.
  • Menschen zusammenbringen: Mitarbeiter, Investoren, Stakeholder aller Art
  • Aufräumen und ordnen; auch Kunden, die nicht mehr zum Unternehmen passen, dürfen Sie entsorgen und aus dem Ordner löschen.
  • Die Umsetzung der Maßnahmen, die zur Erreichung Ihrer Vision gesetzt werden, kontrollieren und optimieren.
  • Denken Sie auch über sich selbst nach, wie Sie ticken, was Ihnen wichtig ist, welche Werte Sie vermitteln wollen.
  • Arbeiten Sie „am“ oder „im“ Unternehmen? Legen Sie den Fokus aufs „am“!

Wenn Ihnen für diese Tätigkeiten ein Sparring-Partner fehlt, dann schenken Sie sich einen solchen. Denn diesen Unternehmer-Aufgaben sollten Sie regelmäßig nachkommen. Nehmen Sie sich allein für die Strategie und Ihre Positionierung eine Auszeit, mindestens 10 Mal im Jahr, im Ausmaß von je zwei Tagen.

WOHOFSKY MARKETING wünscht Ihnen einen wunderschönen Valentinstag, und Ihrem Unternehmen viel, viel Zuneigung!

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Viele gute Produkte verlaufen im Sand, weil ihnen eine Content Strategie fehlt. Was für das Große, das gesamte Unternehmen, gilt, das lässt sich aber auch auf einzelne Produktsegmente übertragen. Zielsetzung, Zielgruppe, Customer Journey und Positionierung innerhalb der Marke – das gilt auch fürs einzelne Produkt.

Strategische Lücken erzeugen negatives Vertriebsergebnis

Leider passieren hier Fehler. Am Ende des Ablaufprozesses der Produkteinführung steht nämlich der Vertrieb und das Geschäftsergebnis. Fehlt die Content Strategie fürs Produktsegment, wird sich der Vertrieb damit sehr schwer tun. Und meist hat man auch noch das Produkt am Kundenbedarf vorbei entwickelt.

Grafik Content Strategie

Auch für einzelne Produktsegmente kann ein Kontext-Audit, ein Distributions-Audit, ein Management-Audi erstellt werden. Die durch die Audits sichtbar gewordenen Maßnahmen lassen eine bestimmte Verhaltensweise des Unternehmens zu seinem Produktsegment erkennen. Diese vermittelt im besten Fall die zentralen Werte und den Markenkern des Unternehmens als solches.

In der Praxis sieht das so aus:

>> alle Inhalte, die über das Produkt und die Menschen, die dieses erbringen, informieren, werden erfasst (Content Inventar, Technik-, Knowhow-, Human-Ressourcen, Ablaufprozesse, inkl. Stakeholder- und Risiko-Analyse)

>> die Distribution der Inhalte und das Vertriebsbudget wird zielgruppengerecht geplant

>> Management, Optimierung der Maßnahmen mit Kennzahlen (KPI) wird erstellt und umgesetzt

Ordnung ist die Mutter aller Dinge

Ein professionelles Content Management beschäftigt sich auch mit dem Content für Produkte und Produktsegmente. Das bedeutet einen hohen Ordnungsgrad aller informativen Maßnahmen im Unternehmen zu erzeugen. Starke Strukturen zu schaffen, die in wiederholbare Marketing- und Vertriebsprozesse führen. Und das alles langfristig ausgelegt.

Fehlt diese Struktur für Content, fehlt infolge auch ein Vertriebskonzept, ein Marketingplan, ein redaktionelles Konzept zur Bewerbung des Produktes. Eigentlich fehlt es an allen Touchpoints im Vertriebsprozess. Der Funnel von Awareness, Consideration, Sales und After Sales kann niemals aufgemacht werden. Und die mit dem Vertrieb dieses Produktes betrauten Mitarbeiter werden schlichtweg verzweifeln.

Am Ende des Tages stellen Sie fest: „Das Produkt verkauft sich nicht. Wir nehmen es aus dem Angebot!“

Angelika Wohofsky, Content-Strategin

Kostspieliger Aktionismus statt Konzept

Alle Maßnahmen, die für den Vertrieb aus fehlendem Konzept heraus gesetzt werden, stellen dann nur Einzelaktionen dar. Aktionismus pur.

Diese Vertriebsmaßnahmen sind auch nicht imstande, weder den Markenkern des Unternehmens noch die für den Kunden wichtigen Informationen zum Produkt kontinuierlich zu vermitteln. Es fehlt dann plötzlich ein Folder hier, eine Landingpage dort, Online Werbung zum vielleicht passenden Zeitpunkt. Die Reaktion der Mitarbeiter: Wir basteln schnell ein Infoblatt und schießen das durch den Drucker. Die Marketingverantwortliche soll schnell eine Anzeige schalten.

Der Vertrauensaufbau bei der Zielgruppe wird so unmöglich gemacht. Das Produkt kommt als „lästiges Anhängsel“ daher und macht einen aus dem Zusammenhang gerissenen Eindruck. Da kann dann eine ordentlich entwickelte Marke auch nichts mehr daran ändern.

Wollen Sie das? Oder wollen Sie ein neues Produkt erfolgreich verkaufen? Sie entscheiden! WOHOFSKY MARKETING begleitet gerne Ihre Produkteinführung mit einem strategischen Content Management.

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In Österreich wird aktuell auf e-Zustellung von Behördenpost umgestellt. Davon betroffen sind alle selbständig Erwerbstätigen. Spätestens jetzt fällt vielen Unternehmern ihr Mangel, die unternehmerischen Aufgabenbereiche wahrzunehmen, in den Rücken.

Der klassische Unternehmer steckt meist in Facharbeiten des Tagesgeschäftes fest. So fehlt der Blick für Strategie, für Umsetzung und Kontrolle. Bei jedem zweiten Betrieb kommt noch dazu, dass man sich von der Digitalisierung auch nicht betroffen fühlt.

Was löst das aus? Der Unternehmer blendet alle Informationen zur Digitalisierung einfach aus. Sie passen ja auch nicht in die Filterblase des Inhabers, weil in dieser kein Platz für Digitales Business ist. So fehlt es an Kontoeröffnungen im Unternehmerserviceportal. Die wenigsten Unternehmer wissen, dass sie ein solches Konto selbst eröffnen müssen, weil es mit der Handy-Signatur allein noch nicht getan ist.

USP-Postbox läuft

Heute erhielt ich meine erste e-Zustellung von einer Behörde. Leider lese ich darin, dass mir 48 Stunden zum Abrufen dieser Nachricht bleiben. Würde ich nicht abrufen, und auch nichts von der Zustellung wissen, gilt diese Nachricht trotzdem als „zugestellt“. Die Verständigung weist aber auch drauf hin, dass dieses zugestellte Dokument nur bis zum 20. Februar (10-Tage Frist) verfügbar ist. Dann ist diese weg.

Ich frage mich ernsthaft, wer das Content Management zur e-Zustellung zu verantworten hat. Denn in meinem Umfeld kenne ich keinen einzigen Unternehmer, der seine Postbox zur e-Zustellung bereits eingerichtet hat. Und was passiert mit den vielen älteren Unternehmern, unter denen sich auch zahlreiche Technologie-Verweigerer befinden. Die müssten jetzt nämlich der e-Zustellung schriftlich widersprechen und diesen Widerspruch beim Unternehmerserviceportal einbringen, welches sie aber nicht kennen, da neu. So ist auch die Webadresse zu diesem Portal unbekannt. Man findet es unter usp.gv.at.

Mehr zum USP-Konto und der e-Zustellung gibt es hier zu lesen.

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Weil die Sache mit dem USP-Konto so dermaßen wichtig für den österreichischen Unternehmer*in ist, habe ich nicht nur einen Blogbeitrag dazu veröffentlicht.

Ich nütze auch meine MoVi-Serie für ein kurzes Impulsvideo dazu. Das können Sie hier ansehen.

Wenn Sie ein österreichisches Unternehmen sind, bitte handeln Sie jetzt und legen Sie ein USP-Konto an, um für Behörden wie das Finanzamt oder die Sozialversicherungsstelle elektronisch erreichbar zu sein. Ab Jänner 2020 werden zudem auch Organstrafverfügungen nur mehr elektronisch versendet. Wichtig für Firmen mit Fuhrpark.

Bitte teilen Sie diesen Beitrag oder das Video auch mit befreundeten Unternehmern! Gilt auch für Freiberufler und Neue Selbständige!

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Seit 1. Jänner 2020 werden in Österreich behördliche Schriftstücke für Unternehmen ausnahmslos nur mehr elektronisch zugestellt. Damit sind kleine und mittelständische Betriebe (KMU) verpflichtet, ein USP-Konto anzulegen. Ist dies nicht der Fall, kann sogar Konkurs drohen.

Ich bin ja kein Freund von Armageddon-Botschaften. Aber diese Info muss raus, weil sie beim Mittelstand noch zuwenig bekannt ist. Und weil sie massive wirtschaftliche Konsequenzen haben kann, wenn das KMU dieser Pflicht zum Eintrag eines USP-Kontos nicht nachkommt.

ACHTUNG Kärntner Unternehmer*innen können sich am 27. Februar 2020 exklusiv bei der WK Kärnten in Klagenfurt zur e-Zustellung informieren. Anmeldung und Info unter diesem Link.

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Die meisten Krisen in Unternehmen werden durch Engpässe ausgelöst. Engpässe innerhalb der Wertschöpfungskette oder auch im eigenen Vermögen und Kompetenzbereich. Fokussiert man sich strategisch auf solche Engpässe, können daraus enorme Chancen für die Entwicklung des Unternehmens erwachsen. Im Folgenden beschreibe ich spezielle Engpässe, die Krisen auslösen können.

Folgende 6 Krisen durchlebt wohl jedes Unternehmen

  1. Konflikte mit Interessensgruppen. Familienmitglieder, Eigentümer, Geschäftsführer, Mitarbeitervertreter, Gewerkschaften, Rechtsstreitigkeiten liegen miteinander im Clinch. Besonders häufig in Familienunternehmen zweiter Generation, wenn Kompetenzstreitigkeiten den Firmenalltag diktieren.
  2. Strategie-Krise durch ein schwaches Geschäftsmodell. Man verzettelt sich in einer Unzahl an Projekten – das Marketing ist besonders anfällig dafür. Umsatzdruck, Großkunden fallen plötzlich weg, zu Produkt fokussiert und zuwenig auf Kundennutzen fokussiert, Schlüsselpersonal kündigt, veraltete Produkte, schlecht bewertet als Arbeitgeber, Unternehmenszweck nicht erkennbar.
  3. Absatz-Krise. Umsatzeinbußen und hoher Preisdruck, die Zahl der Reklamationen steigen an, falsche oder sogar fehlende Kalkulation, Lieferprobleme, starrer und veralteter Vertrieb, alle Prozesse im Unternehmen sind veraltet (es fehlt Digitalisierung), die Werbekosten gehen durch die Decke, Beamtenmentalität und Silodenken in den Abteilungen, die Zukunft der Geschäftsentwicklung wird optimistischer dargestellt als sich diese dann zeigt (hockeystick-Planung) – ein häufiger Fehler bei etwas blauäugigen Gründern und Startups, weil junge Branche und kleine Umsatzbasis.
  4. Betriebsergebnis ist negativ. Das Familiensilber wird veräußert, man versucht mit kreativer Bilanzierung operative Verluste zu verschleiern, drohende Überschuldung, Kunden machen bei Preisen und Rabatten Druck, Deckungsbeiträge sinken (es gibt sogar Firmen, die kennen ihren Deckungsbeitrag nicht und machen mehrere Millionen Euro Umsatz im Jahr!), Qualitätsmängel, steigende Krankenstände bei den Mitarbeitern und langfristige Verträge werden storniert.
  5. Liquiditätskrise. Mahnungen häufen sich, Stundungen von Steuerforderungen und Sozialversicherung werden beantragt, die Kontorahmen werden voll ausgeschöpft, Fixkosten wie auch Gehälter werden vom Überziehungsrahmen des Geschäftskontos gedeckt, Überbrückungskredite werden abgeschlossen, um dringend gewordene finanzielle Löcher zu stopfen (Loch auf, Loch zu-Politik), Lieferanten liefern nur noch per Vorauskasse, die Bank kürzt den Rahmen, Inhaber und Manager sind schwer erreichbar, Mitarbeiter kündigen, die Firmenführung geht in die innere Emigration und auf Tauchstation.
  6. Insolvenz. Zahlungsunfähigkeit durch Überschuldung.

Alle diese 6 Krisen bekommt das Marketing direkt zu spüren. Die Krisen entfalten ihre volle Wirkung, wenn das Marketing nur noch Schadensbehebung betreibt, sich mit zunehmender Zahl an Reklamationen herumschlägt und die Werbekosten durch die Decke gehen. Viele Rabatte und Aktionen, und kurzfristig ist wieder alles anders als noch vor 6 Wochen. Und – wo verdammt noch mal ist der Chef für die Unterschrift?

Angelika Wohofsky
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