In den Archiv-Artikeln finden Sie alle Artikel vor 2020 rund um die Themen Content Marketing, Content Strategie, e-Marketing, Socialmedia, Bloggen, Webseiten, Online Recht, Basiswissen digitalen Marketings etc.

Bestimmt haben Sie in Zusammenhang mit Suchmaschinenoptimierung schon etwas über Semantik und Entitäten gelesen. Die beiden Begriffe kommen aus den Geisteswissenschaften und bezeichnen spezielle Zustände.

Mit Semantik bezeichnet man Sinnzusammenhänge. Entitäten stellen „Endpunkte“ dar.

Definierte konkrete Dinge, Orte, Namen werden also als „Entität“ bezeichnet. Derweil die Semantik die Zusammenhänge zwischen Entitäten herstellt. Daraus entsteht ein so genannter semantischer Raum, ein Raum an Informationen, in dem sich der Sprecher, der Verwender von Sprache oder auch der User von Online Medien bewegt.

Stellen Sie sich die Sache mit der Semantik und den Entitäten wie ein Haus vor. Im Haus gibt es einen besonderen Einrichtungsstil der in einem ganz besonderen Zusammenhang zum Lebensstil der Menschen im Haus steht. Die Einrichtung, Möbel, Teppiche, bestimmte Farben, Gläser, Geschirr, technische Geräte, die Adresse, die im Grundbuch eingetragenen Namen der Besitzer bis hin zum Pool im Garten, das sind Entitäten. Der Einrichtungsstil und was Sie aus diesem über die Werte und den Charakter der Bewohner herauslesen können, ist die Semantik. Beide zusammen bilden einen semantischen Raum.

Google braucht semantische Räume

Und genauso funktioniert Google. Es braucht Entitäten, die es in einen Sinnzusammenhang stellen kann, um eine Beziehung zwischen Menschen und Orten, Dingen herstellen zu können. Suchmaschinen erkennen nämlich Wörter, die häufig in einem bestimmten Zusammenhang erwähnt werden. Dadurch versteht die Suchmaschine die Sinnzusammenhänge, die sich aus eben dieser Verwendung solcher häufiger Wörter, die Objekte, Orte oder Personen bezeichnen, ergeben. Damit kann die Suchmaschine Ihnen als User einen semantischen Raum zuordnen, der dafür verantwortliche, welche Werbung Ihnen im Web gezeigt wird.

Übrigens, Ihre Webagentur sollte dieses Handwerkszeug einer zeitgemäßen SEO beherrschen. Keywords nur in die Webseite stellen, das funktioniert nicht mehr für ein gutes Ranking bei Google.

Und wenn Sie wissen wollen, welchen semantischen Raum Ihnen Google zuordnet, dann klicken Sie doch mal auf diese Webseite https://adssettings.google.com/

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Hinter jeder Suchanfrage stehen Keywords und – Menschen! Darauf vergessen leider viel zuviele Webdeveloper, die nur eine saubere technische Umsetzung der Weblösungen verfolgen.

Also soll hinter der Keyword-Recherche auch die Buyer Persona stehen. Sie zeigt an, welche Intention hinter einer Suchanfrage im Web steht. Ich nenne diese Intention auch Motiv an der Position des Sales-Funnels. Es ist nämlich nicht egal, ob der User sich im Top of, Middle of oder Bottom of Funnel mit seinem Keyword an der Webpräsenz des Unternehmens andockt. Es ist nicht egal, welche Informationen in diesen Funnel-Sektionen geboten werden.

Online zu gehen und in Suchmaschinen aktiv zu werden ist klar Motiv und intentionsgesteuert. Der eine User will kaufen, der andere will sich nur mal informieren. Dahinter könnte jedoch ein und das selbe Keyword stecken. Und das macht die Sache mit der inhaltlichen Gestaltung von Online Präsenzen und Online Medien so herausfordernd.

Beide User stellen eine Suchanfrage mit den selben Keywords, müssen aber, da sie sich an einem unterschiedlichen Kontaktpunkt der Customer Journey des Unternehmens befinden, unterschiedlich beantwortet werden.

Die Parameter lauten: Zeitpunkt und Contentart, passend zur Persona, des User-Motivs und den Customer Touchpoints. Dann erst wird die Sache mit der Conversion funktionieren. Meinen Sie nicht auch?

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Sie haben schon von E-A-T gehört? Und Sie befüllen Ihre Firmenwebseite selbst mit Inhalten? Dann ist es gut. Wenn Ihnen dieses Kürzel aber absolut nichts sagt, und Sie trotzdem Ihre Webseite selbst befüllen, dann sollten Sie spätestens jetzt zu einem Profi für Suchmaschinen optimierte Webseiten-Texte gehen.

E-A-T – das sind die 3 Säulen, auf die das Google Ranking aufbaut. Die Buchstaben stehen stellvertretend für „Expertise“, „Autorität“ und „Trust“, also für „Vertrauenswürdigkeit“. Selbst Google weist in seinen Qualitätskriterien von 2019 auf die Wichtigkeit dieser Formel hin, denn die Suchmaschine liest Ihre Webseiten-Inhalte hinsichtlich ihrer Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit aus.

Weiterlesen
Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Erik Händeler bringt es auf den Punkt. Ein langer Strukturzyklus kommt zu seinem Ende – Mitauslöser ist wohl der Corona-Virus. Noch mehr Investitionen in die Technik, können die Produktivität nicht mehr steigern. Die Steigerungsraten gehen gegen Null. Weil der Mensch im Hintergrund nicht in seinem Verhalten produktiver wurde.

Händeler verweist auf Kondratieff, der sagt, dass nur die Investition in den „Flaschenhals“ aus der Krise führt. Er meint damit, den knappsten Produktionsfaktor produktiver zu machen. Mit Wolfgang Mewes (Erfinder der Engpass konzentrierten Strategie) gesagt, das entlang der Wertschöpfungskette beim Zielkunden oder auch Stakeholder brennendst empfundene Problem muss gelöst werden, was gewöhnlich am kybernetisch wirkungsvollster Punkt ansetzt.

Weiterlesen
Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Nur Ehrlichkeit und Beharrlichkeit bringen den Erfolg auf Socialmedia, sagt Felix Schröder, auch bekannt als @gipserfelix im Handwerksmagazin.

Lesen Sie in diesen kurzen Artikel hinein, hören Sie sich auch noch den Podcast an. Diesen finden Sie am Ende des Artikels von @gipserfelix. Auch so geht Podcast, bei dem ein Handwerksgeselle mit gutem Beispiel vorangeht, um anderen Handwerkern zu zeigen, dass jeder Betrieb die Online Medien für sich nutzen kann. Hauptsache ehrlich und beharrlich, dann kommt auch der Erfolg auf Socialmedia.

By the Way… das Handwerksmagazin schätze ich übrigens sehr und rate jedem Handwerks- und Gewerbebetrieb dessen Newsletter zu abonnieren. Die Infos sind einfach super an die Bedürfnisse von Handwerkern angepasst und zeigen, wie die Branche erfolgreich digitalisiert. Eine Fundgrube für jeden Betrieb.

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Ich staune immer wieder, welcher Hype sich um die Startup-Szene aufgebaut hat. Die Startups, das sind die jungen Wilden, die sich nichts scheißen und einfach tun. Und – die sich mittlerweile in dafür konzipierten Räumen bewegen. Räume wie Coworking-Spaces, offene Werkstätten, Innovationszentren, oder irgendeine stillgelegte Fertigungshalle, in die man einen 3D-Drucker und eine Handvoll Raumteiler gestellt hat.

Weiterlesen
Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Sensibler für Worte zu sein, bedeutet genauer auf die Art der Kommunikation zu achten. Hinter diesem kryptischen Titel möchte ich einen Satz zur Diskussion stellen, den ich unlängst in einem Webinar hörte.

Weiterlesen
Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Corona treibt ja spannende Blüten. Was vor zwei Monaten noch unwirsch vom Tisch gewischt wurde, ist heute Alltag. Vor allem im Handel zeichnet sich eine Entwicklung deutlich ab: Man will so schnell wie möglich seine Waren ins Netz bringen und online verkaufen. Das Internet ist voll solcher Meldungen. Allein die rechtlichen Rahmenbedingungen werden kaum diskutiert. Auf dieses Thema machte mich unlängst aber ein Kollege von Austro Digital aufmerksam.

Fehlende Planung – technisch und rechtlich

Dass dieser Schritt hin zum eigenen Online-Shop einer umfassenden Planung und Vorbereitung bedarf, wird dabei von solchen Newcomern im Online Handel vergessen. Da gibt es plötzlich Produkte, die man online bestellen kann, denen der gesetzliche Rahmen fehlt.

Die korrekte Bezeichnung für diese gesetzliche Regelung lautet: Fern- und Auswärtsgeschäfte Gesetz, kurz FAGG. Dieses regelt die Geschäftsbeziehungen im Online Handel, unter Berücksichtigung einiger Ausnahmen wie soziale Dienstleistungen, Lebensmittelhandel, Finanzdienstleistungen oder Pauschalreisen. Doch auch hier bestehen Ausnahmen, die unbedingt berücksichtigt und entsprechend ausgewiesen werden müssen.

Wird nämlich ein Online-Shop eingerichtet sieht das FAGG eine diesbezügliche Informationspflicht nicht nur im Impressum der Shopwebseite vor. Sie müssen dann gemäß FAGG ihre Websitebesucher informieren. Da die Haftung beim Webseitenbetreiber, also beim Unternehmen, liegt, weisen manche Agenturen gar nicht auf diese Informationspflicht hin. Stellt diese doch eine Agenda des Unternehmens dar und hat, oberflächlich betrachtet, nichts mit der Programmierung eines Webshops zu tun.

Was ist in dieser Informationspflicht des FAGG enthalten?

Auf jeden Fall müssen Sie der allgemeinen Informationspflicht nachkommen, die das Zustandekommen des Vertragsabschlusses regelt. Die Wirtschaftskammer Österreich hat dazu eine Zusammenfassung erstellt, nach der Sie für die eigene Informationspflicht nachkommen können. Sie finden diese unter dem folgenden Link.

Diese Informationen müssen Sie VOR Abgabe der Vertragserklärung dem Verbraucher zukommen lassen. Deswegen bedarf es ja auch einer professionellen Planung eines Online Shops, der sich eben nicht einfach so mit ein paar Klicks einrichten lässt. An welcher Position diese Informationen für den Verbraucher bereitgestellt werden müssen, regelt ebenfalls das FAGG.

Rücktrittsrecht und Widerrufsbelehrung

Zu diesem Kontext zählt auch die Widerrufsbelehrung zum Rücktrittsrecht des Kunden. Wird eine solche dem Online-Shop Nutzer nicht zur Verfügung gestellt, wird darüber also nicht korrekt informiert, verlängert sich das bestehende Rücktrittsrecht von üblich bekannten 14 Kalendertagen um 12 Monate.

Was bedeutet das im Schadensfall? Der Kunde kann Ihr Produkt ein Jahr lang nützen, ihm einen Wertverlust zufügen, und es trotzdem dann zurückgeben, ohne einen Cent dafür zu bezahlen. In einem solchen Fall müssen Sie dem Kunden den vollen Kaufpreis zurückerstatten. Egal in welchem Zustand sich die Ware nach einem Jahr befindet. G’schmackig, oder?

Wo muss informiert werden?

Neben den Informationen im Impressum müssen die wesentlichen Infos zur Ware in der Nähe des Angebotes platziert werden. Hinweise zu Gewährleistung, Rücktritt und Beschwerdeverfahren gehören eigentlich in die AGB. Eine Verpflichtung, die AGB auch auf der Webseite oder im Webshop zu verwenden, besteht allerdings nicht.

Zusätzlich sind bestimmte Formulierungen für den Bestell-Button Pflicht. Es ist nämlich nicht egal, ob auf diesem „Kaufen“ oder „Bestellung“ steht. Zwei juristisch unterschiedliche Bedeutungen, die rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.

Fazit

Falls Sie sich für einen Webshop oder eine E-Commerce-Lösung Ihres Business interessieren, gehen Sie die Sache professionell an. Planen Sie dieses Projekt mit Spezialisten und lassen Sie die Finger vom Selbermachen mit einem Baukastensystem. Was sich anfangs als unkompliziert darstellt, könnte nämlich später zur rechtlichen Falle werden.

Dem Online-Shop geht immer eine Konzeptionsphase voraus, die nicht nur das Angebot im Web umfasst, sondern auch sämtliche Geschäftsprozesse des Kunden, die durch diesen Shop anfallen. Auch kann sich ein Online-Shop auf die Warenwirtschaft des Betriebs auswirken, was zu Beginn bei der Konzeption eines solchen ebenfalls berücksichtigt werden muss.

Zudem wird ein auf e-Commerce spezialisierter Berater oder eine Agentur Ihnen zu der für Ihren Bedarf passenden Webshop-Lösung raten. Es muss nämlich nicht immer der selbst programmierte Webshop sein. Es gibt schon zahlreiche Miet-Systeme, derer man sich als kleiner Betrieb bedienen kann. Und genau das ist bei der Konzepterstellung für Ihr e-Commerce schon zu Beginn einzuplanen.

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Bei der Vielfalt an Definitionen zur Disziplin des Marketings geht ein entscheidender Faktor verloren: Marketing, das ist eigentlich Kommunikation. Kommunikation am Markt mit Stakeholdern, Risikogruppen, belastbaren Kontakten, Kunden, Mitarbeitern, Medien und der Gesamtheit an Menschen, die in irgendeiner Form mit dem Unternehmen in Berührung kommen. Marketing, das ist für mich Marktkommunikation.

Der Begriff „Marktkommunikation“ trägt die Breite seines Betätigungsfeldes ja schon im Namen. Es wird am Markt kommuniziert. Und zum Markt gehören eben auch interne Kommunikationsabläufe zu Mitarbeitern und Lieferanten (Arbeitsmarkt, Employer Branding, Kommunikation der Warenwirtschaft und Logistik,…), genauso wie die Kommunikation nach außen hin zu Meinungsbildern, Promotoren, Influencern, Kunden, Interessensgruppen und Communities.

Schließlich muss das Produkt, das Angebot auch kommuniziert werden, sonst weiß ja niemand etwas davon.

Für jene Leser*innen, die nun näher in das Thema der Marktkommunikation im Rahmen von Content Marketing eintauchen wollen, empfehle ich das Blog von Kerstin Hoffmann prdoktor und ihre Bücher. Insbesondere, weil wir uns ja in einer Wissens- und Informationsgesellschaft bewegen, die folgenden:

Prinzip Kostenlos. Wissen verschenken – Aufmerksamkeit steigern – Kunden gewinnen

Lotsen in der Informationsflut. Erfolgreiche Kommunikationsstrategien mit starken Markenbotschaften aus dem Unternehmen.

HINWEIS: Sie finden beide Bücher im Online Buchhandel Ihres Vertrauens. Als in Kärnten ansässiges Unternehmen empfehle ich die Buchhandlung Heyn in Klagenfurt. Ich erhalte keinerlei Provision von der Autorin für die Nennung ihrer Veröffentlichungen oder der verlinkten Buchhandlung. Das ist eine rein private Empfehlung.

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.