In den Archiv-Artikeln finden Sie alle Artikel vor 2020 rund um die Themen Content Marketing, Content Strategie, e-Marketing, Socialmedia, Bloggen, Webseiten, Online Recht, Basiswissen digitalen Marketings etc.

Ich berate auch spätberufene Gründer. Bei ihnen fällt mir auf, dass sie den Businessplan oft sträflich vernachlässigen. Kein Wunder, hat man zwar viele Jahre Erfahrung in seinem Fach gesammelt, eine kaufmännisch orientierte Ausbildung in der Jugend ist dann aber schon Jahrzehnte vorbei. Manchen fehlt eine solche, weil sie nie am Stundenplan ihrer Ausbildungslaufbahn stand, weil sie an einem Gymnasium maturierten oder sie nie Bestandteil der Lehrausbildung war. So gründet man dann allein aufs Produkt fokussiert, und vergisst dabei aufs Kaufmännische.

Weiterlesen
Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Das Zukunftsinstitut blickt charmant nach vorne. Durch Collaboration Tools wie Slack, Trello, Jira oder Scrum werden Führungsaufgaben auf Teams verteilt. Das macht mittleres Management und First Line Management überflüssig.

Ein direktes Mandat für Vollzeit-Führungsverantwortung werden sich viele Unternehmen zudem auch nicht mehr leisten. Weil zu starr, zu unflexibel, zu kostenintensiv. Sind doch viel zuviele Führungskräfte heute schon mit zuvielen administrativen Aufgaben beschäftigt. Und fehlt es doch heute schon an so genannten Key Playern, an Spezialisten in zeitlich begrenzter Schlüsselposition. Administratives kann ja auch von Künstlicher Intelligenz weitaus Ressourcen und Zeit sparender und fehlerfreier ausgeführt werden.

Das Dilemma, immer mühevoller gute Führungskräfte anzuheuern, fällt mit den Key Playern ebenfalls flach. Man holt sich einfach eine zentrale Rolle auf Zeit in die Firma. Ein solches Modell wäre auch für den kleinen Mittelstand denkbar, der dann nur bei Projektbedarf auf solche Spezialisten zugreift. Sie sich dann auch leisten kann.

Bleibt nur noch zu fragen: “Werden die Key Player das Interims-Mandat in wenigen Jahren ablösen?”

Hier geht es zum Artikel des Zukunftsinstitutes.

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Durch die Digitalisierung wird nicht das Bestehende verbessert, sondern das Neue wird organisiert. Dafür muss im Betrieb die Rahmenbedingung geschaffen werden. Sprich: das Neue darf reinkommen und sollte sich selbständig entwickeln dürfen.

So scheitert die digitale Transformation am Festhalten alter Strukturen, Verhaltensweisen und Denkweisen. Die zentrale Blockade dabei: traditionsverhaftete und konservative Unternehmenskultur lässt die KMU-Inhaber glauben, dass die Veränderung schon nicht so schlimm kommen wird, wie angekündigt. Da schlüpft dann dem Chef schnell mal ein saloppes “Es wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird” über die Lippen. Ein fataler Irrtum, so der Artikel in der IT Production Online.

Lokale Touchpoints

Wer auf Google Maps einen Anbieter für ein bestimmtes Angebot sucht, trägt schon die Kaufabsicht in sich. Suche ich beispielsweise “Pizzeria”, werden mir passende Restaurantvorschläge auf Google Maps gezeigt. Vorausgesetzt, die Pizzeria verfügt dort auch über einen Eintrag.

So führen 75 % der lokalen Suchen noch am selben Tag zu einem Shop-Besuch. Das sollte der Handel keinesfalls unterschätzen und auf gepflegte Online Touchpoints achten. Aus diesem Grund rate ich auch allen Kunden zu einem My Business Eintrag mit Bewertungen. Ein solcher kann Umsatz entscheidend sein. Mehr dazu im Artikel über den “Near Me”-Faktor lesen Sie hier.

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Auch Ihr Business verdient den Valentinstag. Schenken Sie diesem Zuneigung und Aufmerksamkeit.

Wie schenken wir als Unternehmerpersönlichkeit unserem Business, unserem Herzblut diese Hinwendung? Indem wir den Unternehmer-Aufgaben nachkommen.

Denken Sie heute ganz besonders einmal an folgende Tätigkeiten:

  • Die Vision für das eigene Unternehmen weiter entwickeln.
  • An der Strategie arbeiten und die Positionierung danach ausrichten.
  • Menschen zusammenbringen: Mitarbeiter, Investoren, Stakeholder aller Art
  • Aufräumen und ordnen; auch Kunden, die nicht mehr zum Unternehmen passen, dürfen Sie entsorgen und aus dem Ordner löschen.
  • Die Umsetzung der Maßnahmen, die zur Erreichung Ihrer Vision gesetzt werden, kontrollieren und optimieren.
  • Denken Sie auch über sich selbst nach, wie Sie ticken, was Ihnen wichtig ist, welche Werte Sie vermitteln wollen.
  • Arbeiten Sie “am” oder “im” Unternehmen? Legen Sie den Fokus aufs “am”!

Wenn Ihnen für diese Tätigkeiten ein Sparring-Partner fehlt, dann schenken Sie sich einen solchen. Denn diesen Unternehmer-Aufgaben sollten Sie regelmäßig nachkommen. Nehmen Sie sich allein für die Strategie und Ihre Positionierung eine Auszeit, mindestens 10 Mal im Jahr, im Ausmaß von je zwei Tagen.

WOHOFSKY MARKETING wünscht Ihnen einen wunderschönen Valentinstag, und Ihrem Unternehmen viel, viel Zuneigung!

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Viele gute Produkte verlaufen im Sand, weil ihnen eine Content Strategie fehlt. Was für das Große, das gesamte Unternehmen, gilt, das lässt sich aber auch auf einzelne Produktsegmente übertragen. Zielsetzung, Zielgruppe, Customer Journey und Positionierung innerhalb der Marke – das gilt auch fürs einzelne Produkt.

Strategische Lücken erzeugen negatives Vertriebsergebnis

Leider passieren hier Fehler. Am Ende des Ablaufprozesses der Produkteinführung steht nämlich der Vertrieb und das Geschäftsergebnis. Fehlt die Content Strategie fürs Produktsegment, wird sich der Vertrieb damit sehr schwer tun. Und meist hat man auch noch das Produkt am Kundenbedarf vorbei entwickelt.

Grafik Content Strategie

Auch für einzelne Produktsegmente kann ein Kontext-Audit, ein Distributions-Audit, ein Management-Audi erstellt werden. Die durch die Audits sichtbar gewordenen Maßnahmen lassen eine bestimmte Verhaltensweise des Unternehmens zu seinem Produktsegment erkennen. Diese vermittelt im besten Fall die zentralen Werte und den Markenkern des Unternehmens als solches.

In der Praxis sieht das so aus:

>> alle Inhalte, die über das Produkt und die Menschen, die dieses erbringen, informieren, werden erfasst (Content Inventar, Technik-, Knowhow-, Human-Ressourcen, Ablaufprozesse, inkl. Stakeholder- und Risiko-Analyse)

>> die Distribution der Inhalte und das Vertriebsbudget wird zielgruppengerecht geplant

>> Management, Optimierung der Maßnahmen mit Kennzahlen (KPI) wird erstellt und umgesetzt

Ordnung ist die Mutter aller Dinge

Ein professionelles Content Management beschäftigt sich auch mit dem Content für Produkte und Produktsegmente. Das bedeutet einen hohen Ordnungsgrad aller informativen Maßnahmen im Unternehmen zu erzeugen. Starke Strukturen zu schaffen, die in wiederholbare Marketing- und Vertriebsprozesse führen. Und das alles langfristig ausgelegt.

Fehlt diese Struktur für Content, fehlt infolge auch ein Vertriebskonzept, ein Marketingplan, ein redaktionelles Konzept zur Bewerbung des Produktes. Eigentlich fehlt es an allen Touchpoints im Vertriebsprozess. Der Funnel von Awareness, Consideration, Sales und After Sales kann niemals aufgemacht werden. Und die mit dem Vertrieb dieses Produktes betrauten Mitarbeiter werden schlichtweg verzweifeln.

Am Ende des Tages stellen Sie fest: “Das Produkt verkauft sich nicht. Wir nehmen es aus dem Angebot!”

Angelika Wohofsky, Content-Strategin

Kostspieliger Aktionismus statt Konzept

Alle Maßnahmen, die für den Vertrieb aus fehlendem Konzept heraus gesetzt werden, stellen dann nur Einzelaktionen dar. Aktionismus pur.

Diese Vertriebsmaßnahmen sind auch nicht imstande, weder den Markenkern des Unternehmens noch die für den Kunden wichtigen Informationen zum Produkt kontinuierlich zu vermitteln. Es fehlt dann plötzlich ein Folder hier, eine Landingpage dort, Online Werbung zum vielleicht passenden Zeitpunkt. Die Reaktion der Mitarbeiter: Wir basteln schnell ein Infoblatt und schießen das durch den Drucker. Die Marketingverantwortliche soll schnell eine Anzeige schalten.

Der Vertrauensaufbau bei der Zielgruppe wird so unmöglich gemacht. Das Produkt kommt als “lästiges Anhängsel” daher und macht einen aus dem Zusammenhang gerissenen Eindruck. Da kann dann eine ordentlich entwickelte Marke auch nichts mehr daran ändern.

Wollen Sie das? Oder wollen Sie ein neues Produkt erfolgreich verkaufen? Sie entscheiden! WOHOFSKY MARKETING begleitet gerne Ihre Produkteinführung mit einem strategischen Content Management.

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Eine Binsenweisheit besagt: Du kannst Neues nicht mit alten Strukturen realisieren. Beobachte ich die Diskussion um Digitalisierung und die mit ihr einhergehende Transformation der Unternehmen, dann erkenne ich nur den “Blick in die Zukunft”. Alle reden von der Zukunft. Keiner schaut, ob die gewachsenen Strukturen auch Zukunft bringen können. Und wirklich niemand blickt auf das aktuell Vorhandene, auf den Status Quo.

Weiterlesen
Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

In Österreich wird aktuell auf e-Zustellung von Behördenpost umgestellt. Davon betroffen sind alle selbständig Erwerbstätigen. Spätestens jetzt fällt vielen Unternehmern ihr Mangel, die unternehmerischen Aufgabenbereiche wahrzunehmen, in den Rücken.

Der klassische Unternehmer steckt meist in Facharbeiten des Tagesgeschäftes fest. So fehlt der Blick für Strategie, für Umsetzung und Kontrolle. Bei jedem zweiten Betrieb kommt noch dazu, dass man sich von der Digitalisierung auch nicht betroffen fühlt.

Was löst das aus? Der Unternehmer blendet alle Informationen zur Digitalisierung einfach aus. Sie passen ja auch nicht in die Filterblase des Inhabers, weil in dieser kein Platz für Digitales Business ist. So fehlt es an Kontoeröffnungen im Unternehmerserviceportal. Die wenigsten Unternehmer wissen, dass sie ein solches Konto selbst eröffnen müssen, weil es mit der Handy-Signatur allein noch nicht getan ist.

USP-Postbox läuft

Heute erhielt ich meine erste e-Zustellung von einer Behörde. Leider lese ich darin, dass mir 48 Stunden zum Abrufen dieser Nachricht bleiben. Würde ich nicht abrufen, und auch nichts von der Zustellung wissen, gilt diese Nachricht trotzdem als “zugestellt”. Die Verständigung weist aber auch drauf hin, dass dieses zugestellte Dokument nur bis zum 20. Februar (10-Tage Frist) verfügbar ist. Dann ist diese weg.

Ich frage mich ernsthaft, wer das Content Management zur e-Zustellung zu verantworten hat. Denn in meinem Umfeld kenne ich keinen einzigen Unternehmer, der seine Postbox zur e-Zustellung bereits eingerichtet hat. Und was passiert mit den vielen älteren Unternehmern, unter denen sich auch zahlreiche Technologie-Verweigerer befinden. Die müssten jetzt nämlich der e-Zustellung schriftlich widersprechen und diesen Widerspruch beim Unternehmerserviceportal einbringen, welches sie aber nicht kennen, da neu. So ist auch die Webadresse zu diesem Portal unbekannt. Man findet es unter usp.gv.at.

Mehr zum USP-Konto und der e-Zustellung gibt es hier zu lesen.

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Weil die Sache mit dem USP-Konto so dermaßen wichtig für den österreichischen Unternehmer*in ist, habe ich nicht nur einen Blogbeitrag dazu veröffentlicht.

Ich nütze auch meine MoVi-Serie für ein kurzes Impulsvideo dazu. Das können Sie hier ansehen.

Wenn Sie ein österreichisches Unternehmen sind, bitte handeln Sie jetzt und legen Sie ein USP-Konto an, um für Behörden wie das Finanzamt oder die Sozialversicherungsstelle elektronisch erreichbar zu sein. Ab Jänner 2020 werden zudem auch Organstrafverfügungen nur mehr elektronisch versendet. Wichtig für Firmen mit Fuhrpark.

Bitte teilen Sie diesen Beitrag oder das Video auch mit befreundeten Unternehmern! Gilt auch für Freiberufler und Neue Selbständige!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.

Seit 1. Jänner 2020 werden in Österreich behördliche Schriftstücke für Unternehmen ausnahmslos nur mehr elektronisch zugestellt. Damit sind kleine und mittelständische Betriebe (KMU) verpflichtet, ein USP-Konto anzulegen. Ist dies nicht der Fall, kann sogar Konkurs drohen.

Ich bin ja kein Freund von Armageddon-Botschaften. Aber diese Info muss raus, weil sie beim Mittelstand noch zuwenig bekannt ist. Und weil sie massive wirtschaftliche Konsequenzen haben kann, wenn das KMU dieser Pflicht zum Eintrag eines USP-Kontos nicht nachkommt.

ACHTUNG Kärntner Unternehmer*innen können sich am 27. Februar 2020 exklusiv bei der WK Kärnten in Klagenfurt zur e-Zustellung informieren. Anmeldung und Info unter diesem Link.

Weiterlesen
Hat dir der Artikel gefallen? Dann teile ihn bitte in deinem Netzwerk.