Basiswissen im Marketing, kurze Zusammenfassungen der Grundlegung von Marketingkonzepten, die ersten Schritte im Marketing, Grundlagen.

Mich hat es beinahe umgeworfen, als ich erfuhr, dass bei Seminarteilnehmern quasi nichts hängen bleibt. Das liegt nicht an den Inhalten. Der Grund dafür liegt im Verhalten der Teilnehmer selbst. Von denen ist der Großteil nämlich ein Gewohnheitstier, das innerhalb weniger Stunden in alte Muster zurück verfällt. Was vor ein oder zwei Tagen vermittelt wurde, wird enorm schnell wieder vergessen. Ja, es verschwindet sogar aus der bewussten Wahrnehmung, als ob dieses neu Gelernte nie vorhanden war.

Weiterlesen
Wir freuen uns, wenn Sie diesen Artikel in Ihrem Netzwerk teilen.

Sensibler für Worte zu sein, bedeutet genauer auf die Art der Kommunikation zu achten. Hinter diesem kryptischen Titel möchte ich einen Satz zur Diskussion stellen, den ich unlängst in einem Webinar hörte.

Weiterlesen
Wir freuen uns, wenn Sie diesen Artikel in Ihrem Netzwerk teilen.

Ich helfe vielen Gründern bei Marketingfragen. Dabei fällt auf: die wenigsten unter ihnen haben ein Marketingbudget in ihrem Businessplan stehen. Auch fehlt es meist an einem Marketingplan selbst, weil dieser nur rudimentär erstellt wird.

Rudimentär bedeutet: wir haben einen Flyer, Visitenkarten und eine Webseite. Wie das Ganze dann zu einer Marketing-Symphonie konzertiert wird, entzieht sich der Kenntnis vieler Gründer.

Meine provokante These dazu: der große Teil der Gründerszene ist viel zu Produkt verliebt, trägt ihr Portfolio als Bauchladen einer Eier legenden Wollmilchsau vor sich her und kennt den Kunden nicht.

Was ebenfalls unbekannt scheint, das ist das WARUM ihrer Selbständigkeit. Damit fehlt eine starke Motivation, die Sache anzugehen, hinter der sich die Positionierung der Marke befindet. Auch höre oft: „Mein Warum ist, dass ich keinen Job mehr finde, weil zu alt!“ Kann diese Aussage wirklich genügen, ein nachhaltiges, übergabefähiges Unternehmen aufzubauen? Oder hat man einfach nur den Sozialversicherer gewechselt?

Unter solchen Rahmenbedingungen – wir lernen in Österreich auch kein unternehmerisches Handeln in der Schule, es fehlt uns der Entrepreneur-Spirit – startet es sich mühsam und mehr schlecht als recht. Der Biss für die Vision und das Ziel zu arbeiten, fehlt. Das WARUM ist den Inhabern unbekannt und damit auch die Story, die sie ihren Kunden erzählen können, um diese an die Marke zu binden. Und um sich selbst ausreichend zu motivieren, ein Unternehmerleben zu führen. So fehlt also auch ein Marketingplan und ein Marketingbudget, weil der Biss für die Firma nicht vorhanden ist.

In diesem Sinn: Prüfen Sie ihr Warum, bevor Sie Marketingmaßnahmen tätigen. Und berechnen Sie Ihr Marketingbudget mit 10 Prozent ihres Jahresumsatzes. Wenn Sie gerade starten, ist die Berechnungsgrundlage die Planrechnung, also das anvisierte Umsatzziel.

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Artikel in Ihrem Netzwerk teilen.

Nützen Sie die freigewordene Zeit für eine Überprüfung von Impressum und Datenschutzerklärung. Sind diese korrekt formuliert und an Ihr Unternehmen angepasst?

Die Praxis zeigt mir: Bei Impressum und Datenschutzerklärung verzeichnet jedes zweite Unternehmen in Österreich noch immer einen enormen Nachholbedarf.

Weiterlesen
Wir freuen uns, wenn Sie diesen Artikel in Ihrem Netzwerk teilen.

Viele kleine Unternehmen versuchen an den Hausaufgaben des Online Marketings zu sparen. So wird die Webseite selbst gebaut. Irgendjemand wird sich schon finden, der gerne WordPress-Seiten aufsetzt, und wenn’s der Freund der Nachbarin ist.

Wer in Sachen Selbstbau-Webseiten so agiert, erzeugt Fehler. Kosten intensive Fehler, denn solche Webseiten zeigen meist auch nur einen geringen Traffic, geringe Besucherzahlen. Es fehlt ihnen die Suchmaschinenoptimierung. Und meist fehlt ihnen auch ein User zentriertes Konzept der Inhalte.

Meist lassen sich hinter diesen Aktionen auch ein Fehlen an Strategie, ein Fehlen an Unternehmenszielen und wenig Marketing-Wissen ausmachen. Letzteres wird auch gerne vertuscht, und so getan, als wenn dieses keine Bedeutung für den eigenen Betrieb hätte. Beliebtes Argument:

Nein, Marketing machen wir nicht. Wir haben so schon genug zu tun.

Es ist nicht schlimm, etwas nicht zu wissen. Es ist nur schlimm, wenn man nicht weiß, dass man von diesen Dingen keine Ahnung hat und besser die Finger davon lassen sollte. Kluge Unternehmer verfügen über das Grundlagenwissen zu all ihren Geschäftsbereichen und lagern aus, was sie nicht selbst zustande bringen. Sie bringen die für die Maßnahmen passenden Menschen zusammen. Übrigens, Letzteres ist einer der 7 Chef-Jobs!

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Artikel in Ihrem Netzwerk teilen.

Ich berate auch spätberufene Gründer. Bei ihnen fällt mir auf, dass sie den Businessplan oft sträflich vernachlässigen. Kein Wunder, hat man zwar viele Jahre Erfahrung in seinem Fach gesammelt, eine kaufmännisch orientierte Ausbildung in der Jugend ist dann aber schon Jahrzehnte vorbei. Manchen fehlt eine solche, weil sie nie am Stundenplan ihrer Ausbildungslaufbahn stand, weil sie an einem Gymnasium maturierten oder sie nie Bestandteil der Lehrausbildung war. So gründet man dann allein aufs Produkt fokussiert, und vergisst dabei aufs Kaufmännische.

Weiterlesen
Wir freuen uns, wenn Sie diesen Artikel in Ihrem Netzwerk teilen.

Angesichts des vielen Rots und Grüns in Firmenlogos und auf Webseiten wundere ich mich, wo denn die Marketingverantwortlichen bei der Entwicklung solcher Logos und Webseiten hingeschaut haben. Sind doch rund 10 Prozent der Männer und nur 0,5 Prozent aller Frauen vom Gendefekt der Rot-Grün-Schwäche betroffen.

Fest steht, die Welt der von dieser Sehschwäche Betroffenen sieht definitiv anders aus. Grauer, matter, mit weniger Kontrast, wenn sie Rot, Grün oder sogar Orange und Braun anschauen müssen.

Zwar lässt sich die Farbblindheit, wie sie landläufig bezeichnet wird, mit einer Brille korrigieren. Fakt bleibt jedoch: Bei der Logo-Entwicklung und im Webdesign sollte man schon Rücksicht auf mehr als 10 Prozent der Bevölkerung nehmen.

Webseite Rot Defizit

Hier sehen Sie, wie meine Webseite bei einer Rot-Fehlsichtigkeit wahrgenommen wird.

Die Kontraste bleiben erhalten. Alle Elemente sind gut sichtbar.

Ähnlich verhält es sich bei Grün-Defizit der Sehleistung. Auch hier bleiben alle Kontraste erhalten und die Webseite ist gut lesbar.

Webseite Blau-Defizit

Selbst bei einer Fehlsichtigkeit mit Blau-Defizit ändert sich nichts an der Darstellung der Webseite. Alle Elemente bleiben gut lesbar. Das Blau und Gelb wandelt sich nur in ein dunkles Petrolgrün und zartes Rosa.

Würden Sie auf diese Fehlsichtigkeit keine Rücksicht nehmen, würden Farbfehlsichtige Ihre Firma und auch Ihre Webseite völlig anders wahrnehmen. Enormes Problem dabei: Wenn bei wichtigen Grafiken und tabellarische Darstellungen auf die Farbfehlsichtigkeit nicht Rücksicht genommen wird, sodass die Grafiken oder Tabellen einfach nicht mehr lesbar sind. Schließlich stellt Barrierefreiheit heute ein Qualitätskriterium bei Webseiten dar.

Unter diesem Link können Sie Ihre Webseite testen, wie diese für die einzelnen Farbfehlsichtigkeiten dargestellt wird. Geben Sie oben die URL Ihrer Webseite ein und wählen Sie rechts daneben die entsprechende Fehlsichtigkeit (Rot, Grün, Blau oder alle Farbfehler). Und dann – rupfen Sie Ihren Webdesigner!

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Artikel in Ihrem Netzwerk teilen.

Ein Blog macht Arbeit, es macht aber auch Spaß. Endlich kann man seine Expertise zeigen, kann darüber berichten, was man so alles draufhat und wobei man sich auskennt. Das Firmen-Blog wird in den kommenden Jahren noch an Stellenwert gewinnen. Deswegen sollten Sie heute damit beginnen, ein solches für Ihr Unternehmen aufzubauen.

Weiterlesen
Wir freuen uns, wenn Sie diesen Artikel in Ihrem Netzwerk teilen.

 

SONNTAGSGRÜSSE – Wer ein Unternehmen gründet, sollte dieses Vorhaben ordentlich planen. Wer braucht aber einen Businessplan noch und warum ist ein solcher auch für „ältere“ Unternehmen so wichtig?

Weiterlesen
Wir freuen uns, wenn Sie diesen Artikel in Ihrem Netzwerk teilen.