Firmen sind immer öfter geneigt, ein eigenes Blog zu betreiben. Doch meistens mangelt es an der strategischen Ausrichtung desselben und an einer klar definierten Zielgruppe sowie an Kontinuität. Wird die Entscheidung für ein Firmenblog spontan heraus getroffen, verliert die Geschäftsführung dann auch genauso schnell wieder das Interesse daran. Weil sie das Blog als Prozess und als Marketinginstrument von Beginn an nicht begreift. Dabei ginge das mit dem Blog ganz einfach, stünden Planung und Konzeption, gemeinsam mit dem Marketingverantwortlichen zu Beginn auf der Agenda. Dieser Beitrag beschreibt die Planung und die Phase der Konzeption eines Blogs. Das Blog für Firmen ist außerdem auch kein geschlossenes Projekt. Vielmehr stellt es einen Prozess im Content Marketing dar, der vorrangig der Sichtbarkeit des Unternehmens und der Kundenbindung verpflichtet ist.

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Screenshot der Webseite von Citroen

Als langjährige Stammkundin ließ mich die Marketing-Aktion von Citroen Deutschland Ende Juli aufhorchen. Da kam doch glatt die Deutschland-Webseite dieser französischen Automarke total umgebrandet daher. Aus Citroen wurde einfach Zitrön. So und jetzt friss das mal, dass die Firma in Deutschland ab sofort „Zitrön“ heißt. Der Grund: Die Deutschen können den französischen Namen nicht aussprechen.

Ganze drei Tage lang lachte unter dem Firmenlogo ein „Zitrön“ den Webseitenbesucher an. Dann war Schluss, denn die Macher der Kampagne hatten ihr Ziel erreicht. Deutlich mehr Zugriffe auf die Webseite, höhere Anfragen für einen Besuch im Showroom und der Konfigurator hatte ordentlich zu tun.

Die Idee dazu ist am Mist der beiden Marketing- und Communications-Verantwortlichen, Roman Franke und Scott Wiltgen, gewachsen. Sie wollten laut sein und der Marke einen jungen Anstrich verleihen. Dafür erhielten sie sogar die Freigabe vom Hersteller in Frankreich selbst. Und sie mussten nur noch alle Stakeholder derart konzertieren, dass der Anschein erweckt wurde, Citroen ist jetzt wirklich Zitrön. Chapeau vor dieser logistischen Meisterleistung.

Wie kommt man auf so etwas Verrücktes? Ganz einfach. Die Deutschen können weder Citroen richtig aussprechen, noch können sie den Firmennamen richtig schreiben. „Zitrön“ ist nämlich eine beliebte Falschschreibung, weshalb der Konzern diese auch als Domain besitzt und auf seine Seite leitet.

Und weil es an der Aussprache mangelt, gibt es jetzt im zweiten Schritt dieser wirklich gelungenen Marketing-Kampagne einen Sprachkurs obendrauf. Es heißt nämlich „Citroen“, liebe Leute. Lautschrift unter dem Logo auf der deutschen Firmenwebsite inklusive. Das alles erklären die Macher in diesem Interview.

Für mich heißt es nur Bravo. Gut gemacht. Ich hatte ja schon Sorge, dass Citroen das mit dem Content Marketing einfach nicht versteht. Jetzt hab ich wieder Hoffnung. Übrigens, die österreichische Webseite ist/war von dieser Kampagne ausgenommen.

Beide Promotionvideos der Kampagne findet ihr in diesem Beitrag.

citroen

Übrigens, das ist meiner, mein „Zitrön“. :) Mit Reisemaskottchen.

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Eigentlich sollten wir ob solcher Studienergebnisse verzweifeln. Denn jeder 2. Marketingentscheider sieht sein Unternehmen für die Digitalisierung nicht gerüstet. Es mangelt hauptsächlich an fehlender Einbindung der IT in Marketingprozesse, die ja zunehmend digital werden. Das heißt, die IT sitzt in ihrem Glaspalast und erkennt nicht, welche Daten im Marketing benötigt werden und kann die Daten, meist aufgrund eines fehlenden CRM-Systems (Customer Relationship Management System) auch nicht liefern.

Solchen Unternehmen, die ihrer IT Narrenfreiheit und „Unantastbarkeit“ einräumen, mangelt es ja auch in vielen Fällen an einer digitalen Strategie und Vision. Sie haben schlichtweg keine Ziele, weder für die Unternehmensentwicklung noch für ein digitales Businessmodell. Damit fallen solche Unternehmen in die Kategorie „Digitales Mindset wird nicht vorgelebt“, was auf 42 % der in der Studie zitierten Unternehmen der Marketingentscheider zutreffen soll. Stattdessen regieren Silodenken und unzureichende Entscheidungskompetenzen intern.

Die Studie wurde übrigens von der Unternehmensberatung Brain Consulting unter dem Titel „Marketing Entscheider Radar 2019“ durchgeführt. Hier lest ihr mehr zu den Studienergebnissen. Die Studie gibt es hier zum Download.

Digitalisierung ist übrigens nicht die „Spielwiese“ der IT-Abteilung. Nein, sie muss zur Chefsache erklärt werden, schreibt Dorothee Ritz von Microsoft Österreich in einem Gastkommentar in der Presse. Gleichzeitig ist hinlänglich bekannt, dass sich die wenigsten Mittelständler mit strategischen Fragen auseinandersetzen. Es fehlt halt an der Strategie generell. Der Grund: Das Tagesgeschäft nimmt alle Zeitressourcen in Anspruch und die Auftragsbücher sind voll. Genau dieser Zustand wäre aber ideal, für den Beginn von etwas Neuem – siehe dazu auch die Grafik „Lebensweg des Unternehmens“.

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Wir alle, die wir viele Jahre im Journalismus gearbeitet haben, wissen, dass diese Branche zu einer der beharrendsten und zähesten in Sachen Digitalisierung zählt. Im Rahmen meines Doktoratsjahres erfuhr ich, wie unnachgiebig man sich in den Medienhäusern gegenüber externer Inputs zeigen kann.

Deswegen verwundert es mich umso mehr, dass jetzt die Chance für den Lokaljournalismus in der Digitalisierung zumindest von fachlicher Seite erkannt wird. Schauen wir mal, ob diese auch in der Praxis angenommen wird.

Hier geht es zum Artikel über digitale Transformation im Journalismus.

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Die Daten der Destinationsorganisationen im Tourismusmarketing werden aktuell zu einem Open-Data-Projekt zusammengeführt. Ziel ist es, dem Destinationsmarketing in den Regionen, Ländern und Städten bestmöglichen Content zur Verfügung zu stellen. Dieser erhöht dann automatisch die Sichtbarkeit der touristischen Anbieter.

Ich bin schon neugierig, wie sich diese so gewonnenen Daten im Content Marketing der Deutschland Tourismus umsetzen lassen. Ergab doch meine Forschungsarbeit über das österreichische Destinationsmarketing, dass hierzulande die Mechanismen und das Potenzial des Content Marketings für das Destinationsmarketing einfach von den Verantwortlichen nicht oder nur rudimentär verstanden wird.

Hier geht es zum Beitrag dazu.

Hier geht es zu meiner Masterthesis „Social Media Strategie im Destinationsmarketing, untersucht anhand der Generation Millennials„.

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Wenn der Kunde bereits weitaus tiefer in der digitalen Welt angekommen ist, als dies in Sachen Digitalisierung im Unternehmen der Fall ist, dann müssen Betriebe darauf reagieren. Ob sie es wollen oder nicht. Stichwort Employer Branding, Millennials, digitaler Arbeitsplatz und Employee Experience.

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Wir reden alle über die Buyer Persona, über den typischen Kunden. Doch dabei fällt uns die Definition des Anti-Kunden oftmals leichter. Wir wissen halt schneller, was wir nicht wollen. Wer mit welchen Verhaltensweisen nervt und uns auf den Wecker geht. Den Anti-Kunden können wir leichter beschreiben, als den Wunschkunden.

Heute schlägt man im Marketing deswegen einen neuen Weg ein. Man analysiert neben dem Wunschkunden auch den Anti-Kunden. Also neben der Buyer Persona auch die so genannte Anti-Persona. Diese Erfahrungswerte sollten wir in unsere Zielgruppendefinition aufnehmen. Sie hilft uns, klare Grenzen zu ziehen. Der folgende Beitrag von Onlinemarketing.de beschreibt solche Anti-Personas und deren Nutzen fürs Marketing. Diese Gegenspieler können unsere Content Strategie verbessern.

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Streiten war gestern. Heute verstehen wir einander, weil wir wissen, was mein Gegenüber mit Content Marketing, digitaler Transformation oder Multichannel meint. Der folgende Beitrag, den ich bei One to One gefunden habe, bringt das Begriffsdurcheinander auf den Punkt. Endlich mal Klarheit, was wer mit welchen Begriffen meint. Prädikat „Lesenswert“.

Dieser Beitrag erklärt die größten Irrtümer und Missverständnis zwischen Marketingmensch und Agentur. Diese Fehler zu kennen wird deine Kommunikation mit Agenturen und Beratern deutlich erleichtern. Denn in Sachen der Digitalisierung und digitalem Marketing musst schon du auch dazulernen, statt auf stur zu schalten und zu behaupten: „Kein Berater kann mir das erklären, also beschäftige ich mich damit nicht.“

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Weil die KMUs so wichtig sind, mehr als 2 Millionen Arbeitsplätze in Österreich schaffen und 455 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaften, sollten sich diese ebenfalls um die Digitalisierung ihre Business kümmern, wollen sie weiter erfolgreich am Markt bestehen. Der Brutkasten veranstaltet zur Digitalisierung eine Roadshow ab 29. August 2019.

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