Ohne Strategie kein Content Marketing. Deswegen haben wir diesem Thema auch eine eigene Kategorie gewidmet, in der wir erklären, was Content Strategie ist, wie man sie entwickelt, wo die Stolpersteine vorhanden sind. Anhand von Beispielen zeigen wir, wie Content Strategie funktioniert.

Marketing ist ein Luxusartikel geworden

Marketing in Zeiten der Liquiditätskrisen ist sowas von unsexy und überflüssig. Diese Feststellung durfte mich in den vergangenen Wochen wiederholt erreichen. Manche aus meinem Netzwerk aus Unternehmensberatern (!) sagten sogar, man könne nicht immer über Marketing reden, um sich im selben Atemzug dann wichtigeren Dingen wie der Optimierung von Produktionsprozessen zuzuwenden.

Aha. Marketing ist also Luxus? Marketing ist nicht wichtig? Ich frage mich, wie sich Produkte verkaufen sollen, wenn niemand über sie spricht? Das funktioniert genauso wenig, wie die Webseite ins Netz zu stellen, und sie dann dort über Jahre unverändert zu belassen. Solche Webseiten werden auch nie gefunden und besucht. Solche Webseiten sind vorprogrammierte Content-Leichen im Keller des Google Universums.

Bei derartigen Rahmenbedingungen und persönlichen Haltungen im eigenen Dunstkreis heißt es nur tief Luft holen und umdrehen und seiner Wege gehen. Denn ganz besonders mag ich diese Haltung, wenn die selben Netzwerkkollegen behaupten, eine Digitalisierung der Marketingprozesse stünde in den Betrieben einfach nicht zur Diskussion.

Was meinen Sie? Ist Marketing wirklich Luxus, auf den man jetzt in Zeiten nach Corona getrost verzichten kann? Und hat die Branche ein Problem mit sich selbst, wenn es ums strategische Marketing – wohl bemerkt, nicht um Werbung – geht? Schreiben Sie mir Ihre Meinung dazu in die Kommentare.

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7 Gründe, weshalb das Online Marketing im kleinen Mittelstandsbetrieb scheitert

Diese 7 Gründe können identifiziert werden, wenn Ihr Online Marketing scheitert, es nicht den Erfolg bringt, den man sich davon erwartet hat. Sie stellen in einem solchen Fall fest: Ihr Marketing ist „krank“. Was sie online leisten erscheint bei Ihnen als Inhaber eines kleinen mittelständischen Unternehmens kaum Ertrag zu bringen. Der Aufwand ist zu hoch und für Ihren Betrieb schlichtweg undurchführbar und nicht relevant. Im Gegenteil, Sie kommen gar nicht auf die Idee, dass Ihre Probleme im Betrieb mit einem mangelnden strategischen Marketing zusammenhängen können.

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Corona, eine Digitalisierung, die nicht vom Fleck kommt und was Kondratieff damit zu tun hat

Erik Händeler bringt es auf den Punkt. Ein langer Strukturzyklus kommt zu seinem Ende – Mitauslöser ist wohl der Corona-Virus. Noch mehr Investitionen in die Technik, können die Produktivität nicht mehr steigern. Die Steigerungsraten gehen gegen Null. Weil der Mensch im Hintergrund nicht in seinem Verhalten produktiver wurde.

Händeler verweist auf Kondratieff, der sagt, dass nur die Investition in den „Flaschenhals“ aus der Krise führt. Er meint damit, den knappsten Produktionsfaktor produktiver zu machen. Mit Wolfgang Mewes (Erfinder der Engpass konzentrierten Strategie) gesagt, das entlang der Wertschöpfungskette beim Zielkunden oder auch Stakeholder brennendst empfundene Problem muss gelöst werden, was gewöhnlich am kybernetisch wirkungsvollster Punkt ansetzt.

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Hören Sie auf, Corona zu analysieren. Packen Sie die Chance am Schopf!

Zu den Osterfeiertagen las ich folgenden Satz:

Das Problem analysieren heißt, sich der Lösung zu widersetzen.

Andreas Bernknecht

Hören Sie also auf, Corona zu analysieren und welche Auswirkungen daraus auf die Wirtschaft, Ihre Branche und Ihr Business erwachsen könnten. Bitte beachten Sie, ich verwende dafür den Konjunktiv „könnte“. Aus gutem Grund, stellen solche Prognosen ja nur eine von vielen Möglichkeiten auf Basis bisheriger Ereignisse dar.

Auch Prognosen gehen Analysen voraus, die zutreffen können – oder aber auch nicht. Was auf jeden Fall weitaus realer ist, wäre die Situation, in der sich Ihr Unternehmen gerade befindet. Wenn Sie also feststellen, dass Sie in Sachen Digitalisierung bisher nachlässig gehandelt haben, dann erhalten Sie jetzt die Chance, hier nachzuholen.

Was Sie nämlich zu analysieren glauben, stellt nur ein Symptom dar. Dahinter steckt aber immer das eigentliche Problem. Benennen Sie also das Symptom, lassen sie es einmal nur im Raum stehen und denken Sie in aller Ruhe darüber nach, was Ihr Symptom Ihnen mitteilen möchte. Bald werden Sie feststellen, dass nicht Corona Ihr Problem ist, sondern es sind die nicht erledigten Aufgaben in den Bereichen der digitalen Kommunikations-, Bestell- und Serviceabläufe.

Also, nehmen Sie sich einmal eine halbe Stunde Zeit und blicken Sie hinter die Symptome, die sich Ihnen aktuell zeigen. Und dann handeln Sie bitte. Aber rasch!

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Die 3 existenziellen Fragen der Unternehmensgründer sind…

An anderer Stelle erwähnte ich bereits, dass Corona auch Nachwirkungen hinsichtlich der Geschäftsmodelle zeigen wird. Und so überdenken nun auch die aktuell sich in Gründung befindlichen Unternehmensinhaber*innen ihr Vorhaben. In der Gründungsberatung tauchen dazu drei wesentliche Fragen auf.

  1. Wie soll ich jetzt weitermachen? Ich habe gerade mein Unternehmen gegründet.

    In einer solchen Situation rate ich meinen Klienten zur Ruhe. Panikartiger Aktionismus ist fehl am Platz. Vielmehr sollten Sie alle finanziellen Optionen prüfen, und die nächsten Schritte auch mit Ihrer Gründungsberatung besprechen. Ein solcher nächster Schritt kann auch die Inanspruchnahme eines verbliebenen AMS-Bezuges bedeuten. Auf einen solchen haben viele Gründer*innen Anspruch, da vor der Gründung ein Angestelltenverhältnis gegeben war. Somit wäre die finanzielle Absicherung gegeben und man kann sich aufs Marketing konzentrieren. Auf jeden Fall sollte nun besonders aktiv die Bekanntheit der eigenen Marke weiter aufgebaut werden. Und das lässt sich mit Online Medien und einem Marketingplan, der auf Awareness und Imageaufbau sowie die Pflege bereits bestehender Kontakte zielt, auch in Zeiten der Krise umsetzen.

  2. Was bringt es mir, jetzt in Zeiten der Krise, Marketing zu machen?

    Marketing als solches wird oft mit Produktwerbung verwechselt. Dabei ist das Marketing ein strategisches Instrument zur Erreichung der unternehmerischen Ziele. Damit können und sollten Sie gerade in Krisenzeiten auf Marketing setzen. Hierbei gilt es, den Fokus auf Kundenbindung, Vertrauensaufbau, Reichweite, Bekanntheit und einen aktiven Dialog mit Kunden, Interessenten, Geschäftspartnern etc. zu lenken.

  3. Wie lange wird die Krise dauern und werde ich diese überhaupt meistern?

    Krisen gibt es in jedem Unternehmerleben. Der Abschwung gehört genauso dazu wie eine Unternehmung auf Kurs und zum Erfolg zu bringen. Wie mit Krisen umgegangen wird, hängt von der eigenen Persönlichkeit ab. Widmen Sie sich in der Krise auch Ihrer Persönlichkeitsentfaltung. Gründer*innen des UGP (Unternehmergründungsprogramm) können dafür auf eigene Supervisionsstunden zurückgreifen. Nützen Sie dieses Angebot und/oder organisieren Sie sich einen Unternehmercoach, mit dem Sie an sich selbst arbeiten können. Unternehmersein ist ja schließlich eine Sache der Einstellung, der Lebenshaltung und der persönlichen Reife.

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Stellen Sie die Kommunikation des Unternehmens und mit ihr die Transaktionsmail auf den Prüfstand

Corona verschafft uns Zeit für dringende Aufgaben. Woran erkennen Sie, was dringend ist? Beim aktuellen Herunterfahren Ihres Betriebes fällt Ihnen bestimmt die eine oder andere Notiz zu, die Sie in der Vergangenheit wiederholt beiseite geschoben haben. Auf solchen Notizen stehen Aufgaben, die bisher so gar nicht ins Tagesgeschäft zu passen schienen. Eine dieser Aufgaben könnte die Generalüberholung all Ihrer Kommunikationsprozesse sein, die das Tagesgeschäft betreffen.

Ein Kern der Unternehmenskommunikation ist die Transaktionsmail. Damit sind E-Mails gemeint, die zwischen Firma und Kunde, Firma und Lieferanten oder der Firma und Stakeholdern sowie den Mitarbeitern verschickt werden. Also notwendige E-Mails und Informationen des täglichen Geschäftsverkehrs, die wesentlicher Bestandteil des Geschäftsprozesses sind.

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Unternehmen sollen jetzt eine Strategie für COVID19 entwickeln

Für manche Betriebe geht es jetzt ums Überleben. Wenn die Mitarbeiter in Quarantäne sind, Geschäftsreisen nicht mehr durchgeführt werden können, und Publikumsmessen – ein wichtiges Akquise-Tool für den Mittelstand – abgesagt werden. Dann geht schnell nichts mehr. In weiterer Folge kann die Existenz des Unternehmens auf dem Spiel stehen.

Die Plattform Online Manager.de veröffentlichte eine Maßnahmenliste für Unternehmen in Zeiten von Corona. Maßnahmen sind: das Vertriebsbudget verschieben, Live-Events in Webinare zu verwandeln, Homeoffice, Kurzarbeit, Meetings digitalisieren und Geschäftsbeziehungen digital aufbauen. Dafür sollte man jedoch schon über ein starkes digitales Netzwerk verfügen. Wer den Aufbau eines solchen bis jetzt vernachlässigt hat, wird sich nun schwerer tun, Umsatz- und Kundenausfälle durch den Einsatz digitaler Kanäle auszugleichen.

Apropos Webinar und digitale Konferenzen. Die Google Konferenzsoftware GSuite stellt Google allen Unternehmen und Schulen bis Juli 2020 kostenfrei zur Verfügung.

Fakt bleibt: Ohne Strategie geht’s halt nur schwer.

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BUBBLES – Positionierung und Digitalisierung sind Schlüsselfaktoren für den geschäftlichen Erfolg

Eine Antwort auf Amazon und Co liefert der regionale Buchhandel, dessen Geschäftsmodell nun auch wissenschaftlich untersucht wurde. Das Patentrezept für deren Erfolg lautet: Schaffe dir deinen Tribe und biete mehr als nur Bücher. Achte auf den Service und deine Positionierung. Denn die Positionierung und der Service rund ums Buch sind ausschlaggebend für den Erfolg des Buchladens.

Das Working Paper zu dieser Forschung von Ryan Raffaelli der Harvard Business School können Sie im englischen Original hier einsehen.

Geschäftsmodelle kommen in Bedrängnis

Zudem ergab eine Umfrage unter deutschen Mittelstandsunternehmen, dass die Digitalisierung das Geschäftsmodell untergräbt. Das ist aber auch logisch und völlig klar, da vor allem Geschäftsmodelle, die vor 20 Jahren aufgestellt wurden und damals noch funktionierten, heute scheitern müssen. Wenn, ja wenn man dieses nicht mit Blick auf die Digitalisierung weiter entwickelt hat. Aktuell scheint das bei jedem fünften deutschen Unternehmen der Fall zu sein, schreibt t3n.

Diese Meldung schlägt natürlich eine Kerbe in mein jüngstes Blogthema, das auf die Notwendigkeit der Marktbeobachtung eingeht. Am Ende des Tages ist es immer der Markt, der sagt, was benötigt wird. Und nicht das Unternehmen, das sich ein Produkt ausdenkt und mit diesem auf Kundensuche geht.

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Wie Sie Marktbeobachtung betreiben, indem Sie Ihren Kunden genau zuhören und für den Kundenbedarf entwickeln

Die Faustregel bei der Produktentwicklung lautet:

  • Zuerst musst du das Problem des Kunden kennen, das ihm wirklich weh tut. Das ist das vom Kunden am brennendsten empfundene Problem. Dieses existiert zu einem Drittel auf der fachlich-logischen Ebene und zu zwei Dritteln auf der sozialen und emotionalen Ebene.
  • Danach erst überlegst du dir, ob du dieses Problem beim Kunden unter Einbeziehen deiner Stärken und Qualifikationen lösen kannst. Wenn du eine Lösung hast, ist diese dein Angebot, dein Produkt.
  • Und erst im dritten Schritt analysiert man diesen Kunden mit seinem brennenden Problem hinsichtlich seiner Eigenschaften als Zielgruppe und Kunden-Persona, inklusive Zielmarkt und Marktpotenzial.
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Wie Interim-Management für Online Marketing diese 4 Problemfelder löst

Die Digitalisierung fordert von uns allen Mut, Entschlossenheit und aktive Schritte über den Tellerrand des Tagesgeschäfts hinaus zu denken. Nicht nur Investitionen in die Infrastruktur werden getätigt, auch hochqualifizierte Mitarbeiter, die die Prozesse der Digitalisierung durchführen können, werden zumindest Anlass bezogen in jedem Mittelstandsbetrieb benötigt. So muss man für einen guten Online Marketing Manager, der Content Marketing und Strategieentwicklung beherrscht, sowie Führungs- und Budgetverantwortung trägt, gleich mal mit Jahresgehältern von 50.000 Euro rechnen. Eine Summe, die nur wenige Mittelständler aus der Portokasse bezahlen können. LESETIPP für Mittelstandsbetriebe bis 50 Mitarbeiter*innen!

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Sparen am falschen Ende mit Selbstbau-Webseiten

Viele kleine Unternehmen versuchen an den Hausaufgaben des Online Marketings zu sparen. So wird die Webseite selbst gebaut. Irgendjemand wird sich schon finden, der gerne WordPress-Seiten aufsetzt, und wenn’s der Freund der Nachbarin ist.

Wer in Sachen Selbstbau-Webseiten so agiert, erzeugt Fehler. Kosten intensive Fehler, denn solche Webseiten zeigen meist auch nur einen geringen Traffic, geringe Besucherzahlen. Es fehlt ihnen die Suchmaschinenoptimierung. Und meist fehlt ihnen auch ein User zentriertes Konzept der Inhalte.

Meist lassen sich hinter diesen Aktionen auch ein Fehlen an Strategie, ein Fehlen an Unternehmenszielen und wenig Marketing-Wissen ausmachen. Letzteres wird auch gerne vertuscht, und so getan, als wenn dieses keine Bedeutung für den eigenen Betrieb hätte. Beliebtes Argument:

Nein, Marketing machen wir nicht. Wir haben so schon genug zu tun.

Es ist nicht schlimm, etwas nicht zu wissen. Es ist nur schlimm, wenn man nicht weiß, dass man von diesen Dingen keine Ahnung hat und besser die Finger davon lassen sollte. Kluge Unternehmer verfügen über das Grundlagenwissen zu all ihren Geschäftsbereichen und lagern aus, was sie nicht selbst zustande bringen. Sie bringen die für die Maßnahmen passenden Menschen zusammen. Übrigens, Letzteres ist einer der 7 Chef-Jobs!

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Key Player Pools statt starrer Führungspositionen?

Das Zukunftsinstitut blickt charmant nach vorne. Durch Collaboration Tools wie Slack, Trello, Jira oder Scrum werden Führungsaufgaben auf Teams verteilt. Das macht mittleres Management und First Line Management überflüssig.

Ein direktes Mandat für Vollzeit-Führungsverantwortung werden sich viele Unternehmen zudem auch nicht mehr leisten. Weil zu starr, zu unflexibel, zu kostenintensiv. Sind doch viel zuviele Führungskräfte heute schon mit zuvielen administrativen Aufgaben beschäftigt. Und fehlt es doch heute schon an so genannten Key Playern, an Spezialisten in zeitlich begrenzter Schlüsselposition. Administratives kann ja auch von Künstlicher Intelligenz weitaus Ressourcen und Zeit sparender und fehlerfreier ausgeführt werden.

Das Dilemma, immer mühevoller gute Führungskräfte anzuheuern, fällt mit den Key Playern ebenfalls flach. Man holt sich einfach eine zentrale Rolle auf Zeit in die Firma. Ein solches Modell wäre auch für den kleinen Mittelstand denkbar, der dann nur bei Projektbedarf auf solche Spezialisten zugreift. Sie sich dann auch leisten kann.

Bleibt nur noch zu fragen: „Werden die Key Player das Interims-Mandat in wenigen Jahren ablösen?“

Hier geht es zum Artikel des Zukunftsinstitutes.

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Auch Ihr Business verdient den Valentinstag

Auch Ihr Business verdient den Valentinstag. Schenken Sie diesem Zuneigung und Aufmerksamkeit.

Wie schenken wir als Unternehmerpersönlichkeit unserem Business, unserem Herzblut diese Hinwendung? Indem wir den Unternehmer-Aufgaben nachkommen.

Denken Sie heute ganz besonders einmal an folgende Tätigkeiten:

  • Die Vision für das eigene Unternehmen weiter entwickeln.
  • An der Strategie arbeiten und die Positionierung danach ausrichten.
  • Menschen zusammenbringen: Mitarbeiter, Investoren, Stakeholder aller Art
  • Aufräumen und ordnen; auch Kunden, die nicht mehr zum Unternehmen passen, dürfen Sie entsorgen und aus dem Ordner löschen.
  • Die Umsetzung der Maßnahmen, die zur Erreichung Ihrer Vision gesetzt werden, kontrollieren und optimieren.
  • Denken Sie auch über sich selbst nach, wie Sie ticken, was Ihnen wichtig ist, welche Werte Sie vermitteln wollen.
  • Arbeiten Sie „am“ oder „im“ Unternehmen? Legen Sie den Fokus aufs „am“!

Wenn Ihnen für diese Tätigkeiten ein Sparring-Partner fehlt, dann schenken Sie sich einen solchen. Denn diesen Unternehmer-Aufgaben sollten Sie regelmäßig nachkommen. Nehmen Sie sich allein für die Strategie und Ihre Positionierung eine Auszeit, mindestens 10 Mal im Jahr, im Ausmaß von je zwei Tagen.

WOHOFSKY MARKETING wünscht Ihnen einen wunderschönen Valentinstag, und Ihrem Unternehmen viel, viel Zuneigung!

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Content Strategie auch für ein Produktsegment entwickeln

Viele gute Produkte verlaufen im Sand, weil ihnen eine Content Strategie fehlt. Was für das Große, das gesamte Unternehmen, gilt, das lässt sich aber auch auf einzelne Produktsegmente übertragen. Zielsetzung, Zielgruppe, Customer Journey und Positionierung innerhalb der Marke – das gilt auch fürs einzelne Produkt.

Strategische Lücken erzeugen negatives Vertriebsergebnis

Leider passieren hier Fehler. Am Ende des Ablaufprozesses der Produkteinführung steht nämlich der Vertrieb und das Geschäftsergebnis. Fehlt die Content Strategie fürs Produktsegment, wird sich der Vertrieb damit sehr schwer tun. Und meist hat man auch noch das Produkt am Kundenbedarf vorbei entwickelt.

Grafik Content Strategie

Auch für einzelne Produktsegmente kann ein Kontext-Audit, ein Distributions-Audit, ein Management-Audi erstellt werden. Die durch die Audits sichtbar gewordenen Maßnahmen lassen eine bestimmte Verhaltensweise des Unternehmens zu seinem Produktsegment erkennen. Diese vermittelt im besten Fall die zentralen Werte und den Markenkern des Unternehmens als solches.

In der Praxis sieht das so aus:

>> alle Inhalte, die über das Produkt und die Menschen, die dieses erbringen, informieren, werden erfasst (Content Inventar, Technik-, Knowhow-, Human-Ressourcen, Ablaufprozesse, inkl. Stakeholder- und Risiko-Analyse)

>> die Distribution der Inhalte und das Vertriebsbudget wird zielgruppengerecht geplant

>> Management, Optimierung der Maßnahmen mit Kennzahlen (KPI) wird erstellt und umgesetzt

Ordnung ist die Mutter aller Dinge

Ein professionelles Content Management beschäftigt sich auch mit dem Content für Produkte und Produktsegmente. Das bedeutet einen hohen Ordnungsgrad aller informativen Maßnahmen im Unternehmen zu erzeugen. Starke Strukturen zu schaffen, die in wiederholbare Marketing- und Vertriebsprozesse führen. Und das alles langfristig ausgelegt.

Fehlt diese Struktur für Content, fehlt infolge auch ein Vertriebskonzept, ein Marketingplan, ein redaktionelles Konzept zur Bewerbung des Produktes. Eigentlich fehlt es an allen Touchpoints im Vertriebsprozess. Der Funnel von Awareness, Consideration, Sales und After Sales kann niemals aufgemacht werden. Und die mit dem Vertrieb dieses Produktes betrauten Mitarbeiter werden schlichtweg verzweifeln.

Am Ende des Tages stellen Sie fest: „Das Produkt verkauft sich nicht. Wir nehmen es aus dem Angebot!“

Angelika Wohofsky, Content-Strategin

Kostspieliger Aktionismus statt Konzept

Alle Maßnahmen, die für den Vertrieb aus fehlendem Konzept heraus gesetzt werden, stellen dann nur Einzelaktionen dar. Aktionismus pur.

Diese Vertriebsmaßnahmen sind auch nicht imstande, weder den Markenkern des Unternehmens noch die für den Kunden wichtigen Informationen zum Produkt kontinuierlich zu vermitteln. Es fehlt dann plötzlich ein Folder hier, eine Landingpage dort, Online Werbung zum vielleicht passenden Zeitpunkt. Die Reaktion der Mitarbeiter: Wir basteln schnell ein Infoblatt und schießen das durch den Drucker. Die Marketingverantwortliche soll schnell eine Anzeige schalten.

Der Vertrauensaufbau bei der Zielgruppe wird so unmöglich gemacht. Das Produkt kommt als „lästiges Anhängsel“ daher und macht einen aus dem Zusammenhang gerissenen Eindruck. Da kann dann eine ordentlich entwickelte Marke auch nichts mehr daran ändern.

Wollen Sie das? Oder wollen Sie ein neues Produkt erfolgreich verkaufen? Sie entscheiden! WOHOFSKY MARKETING begleitet gerne Ihre Produkteinführung mit einem strategischen Content Management.

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Elektronische Behördenpost, unternehmerische Herausforderung

In Österreich wird aktuell auf e-Zustellung von Behördenpost umgestellt. Davon betroffen sind alle selbständig Erwerbstätigen. Spätestens jetzt fällt vielen Unternehmern ihr Mangel, die unternehmerischen Aufgabenbereiche wahrzunehmen, in den Rücken.

Der klassische Unternehmer steckt meist in Facharbeiten des Tagesgeschäftes fest. So fehlt der Blick für Strategie, für Umsetzung und Kontrolle. Bei jedem zweiten Betrieb kommt noch dazu, dass man sich von der Digitalisierung auch nicht betroffen fühlt.

Was löst das aus? Der Unternehmer blendet alle Informationen zur Digitalisierung einfach aus. Sie passen ja auch nicht in die Filterblase des Inhabers, weil in dieser kein Platz für Digitales Business ist. So fehlt es an Kontoeröffnungen im Unternehmerserviceportal. Die wenigsten Unternehmer wissen, dass sie ein solches Konto selbst eröffnen müssen, weil es mit der Handy-Signatur allein noch nicht getan ist.

USP-Postbox läuft

Heute erhielt ich meine erste e-Zustellung von einer Behörde. Leider lese ich darin, dass mir 48 Stunden zum Abrufen dieser Nachricht bleiben. Würde ich nicht abrufen, und auch nichts von der Zustellung wissen, gilt diese Nachricht trotzdem als „zugestellt“. Die Verständigung weist aber auch drauf hin, dass dieses zugestellte Dokument nur bis zum 20. Februar (10-Tage Frist) verfügbar ist. Dann ist diese weg.

Ich frage mich ernsthaft, wer das Content Management zur e-Zustellung zu verantworten hat. Denn in meinem Umfeld kenne ich keinen einzigen Unternehmer, der seine Postbox zur e-Zustellung bereits eingerichtet hat. Und was passiert mit den vielen älteren Unternehmern, unter denen sich auch zahlreiche Technologie-Verweigerer befinden. Die müssten jetzt nämlich der e-Zustellung schriftlich widersprechen und diesen Widerspruch beim Unternehmerserviceportal einbringen, welches sie aber nicht kennen, da neu. So ist auch die Webadresse zu diesem Portal unbekannt. Man findet es unter usp.gv.at.

Mehr zum USP-Konto und der e-Zustellung gibt es hier zu lesen.

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e-Zustellung zwingt KMU zum sofortigen Handeln

Weil die Sache mit dem USP-Konto so dermaßen wichtig für den österreichischen Unternehmer*in ist, habe ich nicht nur einen Blogbeitrag dazu veröffentlicht.

Ich nütze auch meine MoVi-Serie für ein kurzes Impulsvideo dazu. Das können Sie hier ansehen.

Wenn Sie ein österreichisches Unternehmen sind, bitte handeln Sie jetzt und legen Sie ein USP-Konto an, um für Behörden wie das Finanzamt oder die Sozialversicherungsstelle elektronisch erreichbar zu sein. Ab Jänner 2020 werden zudem auch Organstrafverfügungen nur mehr elektronisch versendet. Wichtig für Firmen mit Fuhrpark.

Bitte teilen Sie diesen Beitrag oder das Video auch mit befreundeten Unternehmern! Gilt auch für Freiberufler und Neue Selbständige!

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Diese 6 Krisen durchlebt jedes Unternehmen

Die meisten Krisen in Unternehmen werden durch Engpässe ausgelöst. Engpässe innerhalb der Wertschöpfungskette oder auch im eigenen Vermögen und Kompetenzbereich. Fokussiert man sich strategisch auf solche Engpässe, können daraus enorme Chancen für die Entwicklung des Unternehmens erwachsen. Im Folgenden beschreibe ich spezielle Engpässe, die Krisen auslösen können.

Folgende 6 Krisen durchlebt wohl jedes Unternehmen

  1. Konflikte mit Interessensgruppen. Familienmitglieder, Eigentümer, Geschäftsführer, Mitarbeitervertreter, Gewerkschaften, Rechtsstreitigkeiten liegen miteinander im Clinch. Besonders häufig in Familienunternehmen zweiter Generation, wenn Kompetenzstreitigkeiten den Firmenalltag diktieren.
  2. Strategie-Krise durch ein schwaches Geschäftsmodell. Man verzettelt sich in einer Unzahl an Projekten – das Marketing ist besonders anfällig dafür. Umsatzdruck, Großkunden fallen plötzlich weg, zu Produkt fokussiert und zuwenig auf Kundennutzen fokussiert, Schlüsselpersonal kündigt, veraltete Produkte, schlecht bewertet als Arbeitgeber, Unternehmenszweck nicht erkennbar.
  3. Absatz-Krise. Umsatzeinbußen und hoher Preisdruck, die Zahl der Reklamationen steigen an, falsche oder sogar fehlende Kalkulation, Lieferprobleme, starrer und veralteter Vertrieb, alle Prozesse im Unternehmen sind veraltet (es fehlt Digitalisierung), die Werbekosten gehen durch die Decke, Beamtenmentalität und Silodenken in den Abteilungen, die Zukunft der Geschäftsentwicklung wird optimistischer dargestellt als sich diese dann zeigt (hockeystick-Planung) – ein häufiger Fehler bei etwas blauäugigen Gründern und Startups, weil junge Branche und kleine Umsatzbasis.
  4. Betriebsergebnis ist negativ. Das Familiensilber wird veräußert, man versucht mit kreativer Bilanzierung operative Verluste zu verschleiern, drohende Überschuldung, Kunden machen bei Preisen und Rabatten Druck, Deckungsbeiträge sinken (es gibt sogar Firmen, die kennen ihren Deckungsbeitrag nicht und machen mehrere Millionen Euro Umsatz im Jahr!), Qualitätsmängel, steigende Krankenstände bei den Mitarbeitern und langfristige Verträge werden storniert.
  5. Liquiditätskrise. Mahnungen häufen sich, Stundungen von Steuerforderungen und Sozialversicherung werden beantragt, die Kontorahmen werden voll ausgeschöpft, Fixkosten wie auch Gehälter werden vom Überziehungsrahmen des Geschäftskontos gedeckt, Überbrückungskredite werden abgeschlossen, um dringend gewordene finanzielle Löcher zu stopfen (Loch auf, Loch zu-Politik), Lieferanten liefern nur noch per Vorauskasse, die Bank kürzt den Rahmen, Inhaber und Manager sind schwer erreichbar, Mitarbeiter kündigen, die Firmenführung geht in die innere Emigration und auf Tauchstation.
  6. Insolvenz. Zahlungsunfähigkeit durch Überschuldung.

Alle diese 6 Krisen bekommt das Marketing direkt zu spüren. Die Krisen entfalten ihre volle Wirkung, wenn das Marketing nur noch Schadensbehebung betreibt, sich mit zunehmender Zahl an Reklamationen herumschlägt und die Werbekosten durch die Decke gehen. Viele Rabatte und Aktionen, und kurzfristig ist wieder alles anders als noch vor 6 Wochen. Und – wo verdammt noch mal ist der Chef für die Unterschrift?

Angelika Wohofsky
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Diese 3 Aufgaben sind Chefsache

Weil ich es immer wieder erlebe. Weil überall die selben Fehler gemacht werden, mit Fokus auf die Digitalisierung und digitale Medien. Nämlich: Man vertraut der Agentur und lässt sich von dieser beraten, welche digitalen Medien im Betrieb zum Einsatz kommen sollen.

Dabei ist eine solche Beratung erst effizient, wenn man schon weiß, wohin man mit dem Laden steuern möchte. Agenturen verkaufen immer nur Produkte und keine Beratung. Das sollten sich Firmeninhaber des kleinen Mittelstandes schleunigst hinter die Ohren schreiben! Das gilt auch für die befreundete Agentur!

Agenturen verkaufen Ihr Portfolio, und keine Beratung!

Also sind diese drei Aufgaben absolute Chefsache

  • Digitale Strategie fürs Unternehmen. Es ist Chefsache, auszuarbeiten, was und welche Maßnahmen im Zuge der Digitalisierung für den eigenen Betrieb notwendig sind. Nur weil der Mitbewerber einen Online-Shop hat, oder man gesagt bekommt, dass ein Online-Shop heute jeder haben muss, bedeutet das nicht, selbst einen solchen aufzubauen. Was digitalisiert wird, gibt die Positionierung, die Zielgruppe und die Nutzung der eigenen Leistung durch den Kunden vor. Fehlt es daran, folgt eine STRATEGIE KRISE.
  • Marketing Strategie fürs Unternehmen. Auch was im Marketing in Sachen Online Medien läuft, gibt der Betrieb vor. Es ist Chefsache, dafür zu sorgen, dass man firmenintern eine Marketing Strategie ausarbeitet, sich dafür entscheidet und mit diesen Ergebnissen dann die zugekaufte Agentur brieft. Nicht umgekehrt. Nicht die Agentur brieft das Unternehmen. Nein, das Unternehmen sagt beispielsweise, was die Webseite können muss und an wen sich diese richtet (Unternehmensziel und Kundenfokus). Fehlt es daran, folgt eine STRATEGIE KRISE.
  • Unternehmensziele des Unternehmens. Es ist absolute Chefsache, für Unternehmensziele zu sorgen und diese klar und transparent an alle Mitarbeiter zu kommunizieren. Ein Unternehmensziel darf niemals als „Hidden Agenda“ durch die Firma geistern. Die Mitarbeiter wollen nämlich wissen, wofür sie arbeiten. Stichwort: Employer Branding und Mitarbeitersuche. Firmen, die nicht wissen, welche Ziele sie verfolgen, finden immer schwerer passende Mitarbeiter und leiden unter Personaltourismus. Dieser wird gerne von einem schlechten öffentlichen Image als Arbeitgeber begleitet. Fehlen diese Ziele, folgt meist eine STAKEHHOLDER KRISE.

So erzeugen viele Mittelstandsbetriebe ihre Firmenkrisen selber. Weil die Inhaber diesen Chefaufgaben nicht nachkommen und beispielsweise die Sache mit der Digitalisierung an die IT-delegieren. Von Marketing Strategie nichts wissen wollen, weil in ihren Köpfen das Marketing ja nur Werbung macht und strategisch nicht mitreden darf. Und weil die Ziele mit der Firma schlichtweg geheim gehalten werden.

Übrigens: Die einzige unabhängige Beratung für Ihren Betrieb erhalten Sie von Unternehmensberatern! Und sich beraten lassen, steht immer vor der Entscheidung für eine Maßnahme zur Geschäftsentwicklung.

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Das Blog für Firmen – So macht man’s richtig – Teil 2 Redaktionsplan, Themen, Seeding, Formate einbinden

Ein Blog macht Arbeit, es macht aber auch Spaß. Endlich kann man seine Expertise zeigen, kann darüber berichten, was man so alles draufhat und wobei man sich auskennt. Das Firmen-Blog wird in den kommenden Jahren noch an Stellenwert gewinnen. Deswegen sollten Sie heute damit beginnen, ein solches für Ihr Unternehmen aufzubauen.

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Webseiten, ein Auslaufmodell?

Der Trend zeigt zur Plattform Ökonomie. Die klassische Firmenwebsite wird damit obsolet. Wichtiger wird, ob das Unternehmen auf einer Plattform zu finden ist.

Denke ich an die vielen kleinen Mittelstandsbetriebe, dann werden Plattformen die Lösung für deren Online Präsenz sein. Regionale Plattformen, die auch Online Shops Module integriert haben. Siehe dazu das steirische Shop-Modell der niceshops.

Zudem werden sich kleine Mittelständler den Aufwand, der für eine optimierte Firmenwebsite im Kontext des Content Marketings zu betreiben ist, schlichtweg nicht mehr leisten können. „Wer soll das alles tun? Da kann ich gleich zusperren!“, höre ich immer öfter.

In diesem Video drehe ich den Gedanken weiter, wenn die eigene Firmenwebsite überflüssig wird, und der Trend zu Webseiten als Auslaufmodell weiter anhält.

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Usability Testings – noch immer Orchidee der Webentwicklung

Der User muss sich auskennen, angesprochen fühlen, leicht durch eine Webseite navigieren können. Und er muss die Kernaussage der Webseite schnell erfassen.

Das ist in der Praxis noch immer viel zu selten der Fall. Schließlich stellt die Content-Erstellung für Webseiten eine richtig starke Herausforderung an Marketingverantwortliche und Webagenturen dar.

Auf was dabei noch immer nicht geachtet wird, ist die Usability. Übersieht beispielsweise der User beim Ausfüllen eines Online Formulars ein entscheidendes Eingabefeld, kommt er schlichtweg nicht über diese Maske drüber. Mit dem Resultat, dass er die Eingabe abbricht.

Leicht zu übersehen sind Darstellungen der Eingabemaske, die nur in Ausschnitten auf kleineren Bildschirmen wie Laptop oder Tablet dargestellt werden. Leicht übersieht man auch Farbtöne wie ein zartes Grau oder Grün, das bei dunkler gestellten Bildschirmen und vorhandener Fehlsichtigkeit, gepaart mit flippigem Naturell des Users quasi unsichtbar wird. Und leicht übersieht man auch missverständliche Feld-Beschriftungen. Es macht nämlich einen Unterschied, ob vor dem Eingabefeld „Text“ oder „Beratername“ steht, wenn man einen Namen eingetragen haben möchte.

In Österreich würden wir sagen: „Mach‘ deine Webseite Todel-sicher!“ In Schön-Deutsch formuliert: „Fit für den dümmsten anzunehmenden User!“

Angelika Wohofsky

Wenn Sie Online Formulare und Webseiten gestalten, dann lassen Sie unbedingt ein Usability Testing über diese Webseiten drüberlaufen. Bestehen Sie als Kunde einer Webagentur auch auf eine solches Testing. Und nein, ein A/B-Testing ist damit nicht gemeint. Damit meine ich qualitative Testings wie Eye-Tracking oder die relativ einfach durchzuführende Thinking Aloud-Technik durch ausgewählte Nutzer der Zielgruppe.

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BUBBLES – Lebensqualität, Zukunft im Blick, Content Agenturen

Über Lebensqualität in Unternehmen von einem Unternehmensberater für Landwirtschaft lernen. Das macht der Beitrag in der Kreiszeitung Diepholz möglich. Stellen doch landwirtschaftliche Betriebe den klassische Familienbetrieb dar mit allen in ihnen vorhandenen Interessens- und Strategiekonflikten. Bei der Lebensqualität kommt es auf eine wertschätzende Kommunikationskultur an, die sich an den positiven Erlebnissen ausrichtet.

Das Handwerkmagazin betont in diesem Beitrag den Nutzen von Bewertungsportalen für den kleinen Betrieb. Geben doch diese oft den Ausschlag darüber, wie leicht man Mitarbeiter findet. Fallen die Bewertungen transparent und gut aus, zieht das Bewerber an.

Und SAP räumt mit Content-Agenturen auf. Warum? Weil die globale Strategie fehlt. Dazu von mir siehe auch der Hinweis zur Notiz des Tages vom 24. Jänner 2020.

Abschließend möchte ich auf dieses wirklich lesenswerte Interview mit Matthias Horx hinweisen. Zum Thema Marketing und KI (Programmatic Advertising) sagt er übrigens, dass im Marketing zwar die Zielgruppen genaue Ansprache in diesem neuen Jahrzehnt von Bedeutung sein wird. Geht diese aber in Richtung Manipulation des Users, werden sich die User von solchen Marketingbotschaften sehr schnell verabschieden. Es lebe also die Authentizität und Transparenz, die Ehrlichkeit und Werte, die den Menschen in seinem Sein wertschätzen.

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Strategie oder Maßnahme – Unterscheidung fällt schwer

Die Frage nach dem Wohin erscheint Unternehmern meist klar. Auch das Thema, was im Zusammenhang des Wohin noch unklar ist, kann eindeutig formuliert werden.

Was tatsächlich Probleme bereitet: Maßnahmen von Strategie semantisch zu trennen.

Definitiv steht für die Fachliteratur fest: Strategie ist keine Liste an Maßnahmen. Strategie ist ein bestimmtes Verhalten, eine Verhaltensform, auf deren Umsetzung man sich geeinigt hat.

Strategien zeichnen sich durch ein starkes Commitment ihrer Umsetzung entlang selbst definierter Werte aus. Man kann eine Strategie auch als „Verhaltens-Kodex“ bezeichnen, der für eine Gruppe Menschen gleicher Interessen gilt. Beispiel: Nachhaltigkeitsstrategie. Ihre Wertebasis bildet ökologisch, soziale Nachhaltigkeit im Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und dem Lebensraum „Arbeitsplatz“. Daraus ließen sich konkrete Maßnahmen zur Umsetzung dieses Verhaltens-Kodex ableiten wie: Mülltrennung, Stromgewinnung durch Solar, Arbeitszeitmodelle angepasst an die Lebensphasen der Mitarbeiter, Bildungskarenz,…

Im Übrigen erkennt man Strategien an folgendem Merkmal: Sie beschreiben ein Verhalten. Sie sind keine Liste an umzusetzenden Maßnahmen. Sie beschreiben nur das interne WIE. Sie sind nach innen gerichtet. Maßnahmen sind hingegen nach außen gewandt. Maßnahmen sind das WAS.

Was Strategie oder Maßnahme ist, bestimmt also der Standort ihrer Betrachtung. Strategien sind Interna, Maßnahmen sind Externa des Unternehmens. Und diese beiden Begriffe in ihrer Bedeutung klar auseinanderzuhalten, fällt vielen Praktikern schwer. Ist doch der Praktiker ein Maßnahmen gesteuertes Wesen, ein Umsetzer. Strategie ist halt was für Planer und Strukturierer, die aber trotzdem den Praktiker zur Umsetzung ihrer entworfenen Strategien benötigen.

Und – wem die Strategie fehlt, dem fehlt die Themenwelt für jegliche Kommunikations- und Marketingmaßnahmen des Unternehmens! Wir kommunizieren heute Themen und keine Produkte mehr. Weil der Kunde nach Themen und nicht nach Produkten sucht.

Angelika Wohofsky

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Die Projekt-Wut ist ausgebrochen. Der kleine Mittelstandsbetrieb versucht die Digitalisierung mit einer Vielzahl an scheinbar voneinander isolierten Projekten in den Griff zu bekommen.

Dazu kommt Halbwissen ob der Materie und die Lust, alles selbst machen zu wollen. Und sich einzubilden, dies auch nur selbst tun zu müssen. Das Sahnehäubchen dieser Selfmademen & Women nennt sich dann: „ein wenig hier, ein wenig dort. Ich kenn mich eh aus. Und sparen bitte, ja nicht zuviel Geld für ausgeben.“

Am Ende des Tages lässt sich ein externes CRM-Tool nicht in die Webseite einbinden. Weil die Sparversion beim CRM-System gewählt wurde. Es erfüllt keineswegs die Anforderungen an den Betrieb. Die Entscheidung für die Sparversion fiel aus Kostengründen.

Gleichzeitig wird verlangt, online alle Infos zu verbreiten, die man selbst für wichtig erachtet. Den User hat man nicht gefragt. Den Kunden auch nicht. Und die Auswertung von Google Analytics liegt ungelesen und unverstanden im Ablagefach. Hauptsache wir hauen Infos raus.

Na servus. Ein kommunikationstechnischer Supergau beginnt sich abzuzeichnen. Aus diesem würde jetzt nur noch der Schritt zurück, der Blick von außen auf den Betrieb und eine fundierte Strategiearbeit heraushelfen mit totalem Fokus auf Marketingstrategie.

Sieht das der Kunde genauso? Meist eben nicht.

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BUBBLES – Bewertungs- Plattformen, Socialmedia Hacks, Google Cookies

Auch in dieser Woche flogen spannende Themen durchs Netz, die unsere Arbeit betreffen. Bitcom stellte beispielsweise in einer Studie fest, dass die Bewertungsplattformen den Online Handel wesentlich beeinflussen. Daneben flog mir ein Uralt-Artikel von Sandra Holze über den Weg. Ist er doch weiterhin hochaktuell, weil sich an der Einstellung zu Socialmedia bei vielen Entscheidern und Marketern von Unternehmen einfach noch nicht soviel verändert hat. Was dann zu Fehlern und zum Scheitern von Socialmedia Marketing führt. Und zu guter Letzt flatterte dann auch noch eine Meldung über Third Party Cookies ins Haus. Da scheint sich was bei Google zu tun, was Auswirkung auf die Cookie Banner hat. Aber lest selbst.

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Diese 12 Probleme löst Marketing-Beratung

Das Rückgrat unserer Wirtschaft ist der Mittelstand. Die Digitalisierung setzt diese Mittelstandsbetriebe aber einem enormen Veränderungsdruck aus. Nicht nur im Technischen, sondern auch bei Kommunikation und Vertrieb sind digitale Lösungen und mehr strategisches Vorgehen gefragt. Schließlich ist der Kunde in einer digitalen Welt unterwegs. Allein das Unternehmen muss mitziehen und den Kunden in seinem digitalen Universum auch abholen.

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Video-Content ist besonders wichtig, weil…

Video-Content ist besonders wichtig, weil…

  • …bewegte Bilder immer mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, als ein Foto.
  • …YouTube die größte Suchmaschine neben Google auf dieser Welt ist. Jeden Monat nützen 1,9 Mrd. Menschen YouTube.
  • …die Google Suche auch YouTube-Ergebnisse zu den eingegebenen Suchbegriffen liefert. Die Sichtbarkeit des Unternehmens lässt sich so mit einem Schlag deutlich erhöhen.
  • …man mit Videos viel authentischer drüber kommt und man Abläufe zeigen kann.
  • …viele von uns Filme lieben und das Anschauen von Videos dem Lesen vorziehen.
  • …das Video bis 2022 für 82 Prozent des gesamten Internet-Traffics verantwortlich sein wird (Cisco-Studie).
  • …heute schon die Hälfte der US-amerikanischen Internetnutzer im Alter von 75+ YouTube nützen. Diese Tendenz wird sich auch bei uns in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchsetzen.
  • …man mit Videos auf YouTube auch die ältere Zielgruppe erreicht.
  • …YouTube die Videoplattform schlechthin ist und die Nummer 2 unter den meistbesuchten Webseiten weltweit darstellt.
  • …jeder YouTube-Nutzer täglich 8 Minuten und 41 Sekunden auf YouTube verweilt.
  • …70 Prozent der Zuschauer per Mobilgerät auf YouTube zugreifen.
  • …auch bei 46 Prozent der Millennials steigt die Nutzung von YouTube.
  • …Rund 70 Prozent der YouTube-Nutzer aus der Altersgruppe der Millennials hat im vergangene Jahr ein Video angesehen, um etwas Neues zu lernen.
  • …und die User konsumierten in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 50.000-Video-Jahre zu Produktbewertungen. Verbraucher nützen nämlich Videos, um herauszufinden, was sie konsumieren wollen.
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Aus diesem Grund habe auch ich ein Video erstellt, in dem ich mich vorstelle und ein wenig über meine Kulissen plaudere. Was ich tue, wer ich bin, welcher Unternehmertyp mich auszeichnet, was ich liebe und was ich überhaupt nicht mag und weshalb ich eine Kappe trage.

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Was die Zielgruppe mit der Schwammerl-Suche gemeinsam hat

Wenn wir von Content Marketing im Unternehmen sprechen, dann beginnen wir immer bei den Basics. Die Basis stellt nämlich neben dem unternehmerischen Ziel und der Positionierung des Betriebs auch eine saubere Zielgruppen-Definition und eine realistische Persona dar. Gerade letzteres wird gerne belächelt. Hat man doch in der Vergangenheit gelernt, man müsse nur ein wenig Werbung raushauen, dann kommen die Kunden von allein. Und diejenigen, die man mit platter Werbung nicht erreicht, fallen in die Rubrik „Streuverlust“. Hinweis: VIDEO-Beitrag

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Digitale Werbemittel als Teil der Content Strategie

Natürlich braucht das Marketing, Werbemittel digital und analog. Doch wie lassen sich beide Welten miteinander kombinieren? Ich werfe in diesem Artikel einen Blick in solche Kombinationsmöglichkeiten. Und ich beschreibe kurz, worauf es ankommt, wenn man digitale Werbemittel einsetzen möchte.

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Brief an Sandra – Liebe Persona, ich nehme dich ernst!

Liebe Sandra! Wie läuft es denn in Wien, oder bist du schon wieder in München am Museumsprojekt aktiv? Heute schreibe ich dir, weil ich endlich mit dem Beratungsangebot fertig geworden bin. Ja, es steht auch schon auf meiner Webseite. Es handelt sich exakt um diese Beratungen, die du dir vor einem halben Jahr so sehr gewünscht hast. Weißt du noch, als wir abends am See saßen und darüber plauderten, was dir für dein Business am meisten fehlt?

Brief an die Persona
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Wenig Knowhow, Personal und kaum Priorität – Digitalisierung zieht am Mittelstand vorbei

Also, wie ist das noch mal mit dem digitalen Marketing? Felix Beilharz knallt uns in diesem Beitrag die drei größten Mängel im Online Marketing des Mittelstandes vor die Nase. Der verpennt langsam die Digitalisierung, wegen falsch gesetzter Prioritäten. Diesen Beitrag sollten sich auch sonst lesefaule Firmenchefs mal ansehen. Digitalisierung ist schließlich Chefsache.

Diese 3 Mängel zählen zur Chefsache:

  • wenig Marketing-Knowhow über die Privatnutzung von sozialen Medien hinaus; keine Beschäftigung mit semantischer SEO und Entitäten, null Bock auf die Welt des Targetings und der Funnel. Ein Vertriebler kann einfach nicht nebenbei Online Marketing machen. Das ist absurd.
  • kaum Priorität für Online Marketing, das immer noch belächelt wird, wobei man die Online Marketer auch nicht in strategische Entscheidungen einbindet. Lieber will man die Kleinanzeige aus der Zeitung lachen sehen. [Anmerkung: „In welchem Jahrhundert leben wir eigentlich?“]
  • daraus folgt zuwenig Personal als Ausrede, die eigenen Mitarbeiter nicht in Online Marketing zu schulen. Da hätten wir es wieder, die Bildungsfaulheit der breiten Masse.

Felix Beilharz dazu nüchtern: „Die Digitalisierung hat der Mittelstand zwar noch nicht verschlafen, der Wecker hat aber schon zweimal geklingelt. Die andern sind geduscht, gekämmt und zum Abmarsch bereit.“

So sieht’s aus, in Sachen Mängel im Online Marketing. Die Frösche schlafen anscheinend noch in aller Seelenruhe. Bekanntermaßen wissen wir jedoch, was mit dem Frosch passiert, der im Kessel sitzt und langsam erhitzt wird. Digitalisierung an sich vorbeiziehen zu lassen ist keinesfalls mit der Situation eines versäumten Fluges zu vergleichen. Wer die Digitalisierung und die digitale Markt-Kommunikation verschläft, läuft Gefahr die eigene Existenz aufs Spiel zu setzen.

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Die Visitenkarte als Teil der Content Strategie

Trotz der zunehmenden Digitalisierung von Unternehmen benötigen wir Werbe- und Informationsmaterial zum Angreifen. Etwas, was man mitnimmt und woran man sich daheim wieder erinnert. Ein solches klassisches Werbemittel ist die Visitenkarte als persönlichste Form des Marketings. Wie du Visitenkarten in die Content Strategie integrierst, erfährst du in diesem Beitrag.

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Das Blog für Firmen – So macht man’s richtig – Teil 1 Planung und Konzeption

Firmen sind immer öfter geneigt, ein eigenes Blog zu betreiben. Doch meistens mangelt es an der strategischen Ausrichtung desselben und an einer klar definierten Zielgruppe sowie an Kontinuität. Wird die Entscheidung für ein Firmenblog spontan heraus getroffen, verliert die Geschäftsführung dann auch genauso schnell wieder das Interesse daran. Weil sie das Blog als Prozess und als Marketinginstrument von Beginn an nicht begreift. Dabei ginge das mit dem Blog ganz einfach, stünden Planung und Konzeption, gemeinsam mit dem Marketingverantwortlichen zu Beginn auf der Agenda. Dieser Beitrag beschreibt die Planung und die Phase der Konzeption eines Blogs. Das Blog für Firmen ist außerdem auch kein geschlossenes Projekt. Vielmehr stellt es einen Prozess im Content Marketing dar, der vorrangig der Sichtbarkeit des Unternehmens und der Kundenbindung verpflichtet ist.

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Citroen wird zu Zitrön

Als langjährige Stammkundin ließ mich die Marketing-Aktion von Citroen Deutschland Ende Juli aufhorchen. Da kam doch glatt die Deutschland-Webseite dieser französischen Automarke total umgebrandet daher. Aus Citroen wurde einfach Zitrön. So und jetzt friss das mal, dass die Firma in Deutschland ab sofort „Zitrön“ heißt. Der Grund: Die Deutschen können den französischen Namen nicht aussprechen.

Ganze drei Tage lang lachte unter dem Firmenlogo ein „Zitrön“ den Webseitenbesucher an. Dann war Schluss, denn die Macher der Kampagne hatten ihr Ziel erreicht. Deutlich mehr Zugriffe auf die Webseite, höhere Anfragen für einen Besuch im Showroom und der Konfigurator hatte ordentlich zu tun.

Die Idee dazu ist am Mist der beiden Marketing- und Communications-Verantwortlichen, Roman Franke und Scott Wiltgen, gewachsen. Sie wollten laut sein und der Marke einen jungen Anstrich verleihen. Dafür erhielten sie sogar die Freigabe vom Hersteller in Frankreich selbst. Und sie mussten nur noch alle Stakeholder derart konzertieren, dass der Anschein erweckt wurde, Citroen ist jetzt wirklich Zitrön. Chapeau vor dieser logistischen Meisterleistung.

Wie kommt man auf so etwas Verrücktes? Ganz einfach. Die Deutschen können weder Citroen richtig aussprechen, noch können sie den Firmennamen richtig schreiben. „Zitrön“ ist nämlich eine beliebte Falschschreibung, weshalb der Konzern diese auch als Domain besitzt und auf seine Seite leitet.

Und weil es an der Aussprache mangelt, gibt es jetzt im zweiten Schritt dieser wirklich gelungenen Marketing-Kampagne einen Sprachkurs obendrauf. Es heißt nämlich „Citroen“, liebe Leute. Lautschrift unter dem Logo auf der deutschen Firmenwebsite inklusive. Das alles erklären die Macher in diesem Interview.

Für mich heißt es nur Bravo. Gut gemacht. Ich hatte ja schon Sorge, dass Citroen das mit dem Content Marketing einfach nicht versteht. Jetzt hab ich wieder Hoffnung. Übrigens, die österreichische Webseite ist/war von dieser Kampagne ausgenommen.

Beide Promotionvideos der Kampagne findet ihr in diesem Beitrag.

Übrigens, das ist meiner, mein „Zitrön“. :) Mit Reisemaskottchen.

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Entscheider nicht fit für Digitalisierung

Eigentlich sollten wir ob solcher Studienergebnisse verzweifeln. Denn jeder 2. Marketingentscheider sieht sein Unternehmen für die Digitalisierung nicht gerüstet. Es mangelt hauptsächlich an fehlender Einbindung der IT in Marketingprozesse, die ja zunehmend digital werden. Das heißt, die IT sitzt in ihrem Glaspalast und erkennt nicht, welche Daten im Marketing benötigt werden und kann die Daten, meist aufgrund eines fehlenden CRM-Systems (Customer Relationship Management System) auch nicht liefern.

Solchen Unternehmen, die ihrer IT Narrenfreiheit und „Unantastbarkeit“ einräumen, mangelt es ja auch in vielen Fällen an einer digitalen Strategie und Vision. Sie haben schlichtweg keine Ziele, weder für die Unternehmensentwicklung noch für ein digitales Businessmodell. Damit fallen solche Unternehmen in die Kategorie „Digitales Mindset wird nicht vorgelebt“, was auf 42 % der in der Studie zitierten Unternehmen der Marketingentscheider zutreffen soll. Stattdessen regieren Silodenken und unzureichende Entscheidungskompetenzen intern.

Die Studie wurde übrigens von der Unternehmensberatung Brain Consulting unter dem Titel „Marketing Entscheider Radar 2019“ durchgeführt. Hier lest ihr mehr zu den Studienergebnissen. Die Studie gibt es hier zum Download.

Digitalisierung ist übrigens nicht die „Spielwiese“ der IT-Abteilung. Nein, sie muss zur Chefsache erklärt werden, schreibt Dorothee Ritz von Microsoft Österreich in einem Gastkommentar in der Presse. Gleichzeitig ist hinlänglich bekannt, dass sich die wenigsten Mittelständler mit strategischen Fragen auseinandersetzen. Es fehlt halt an der Strategie generell. Der Grund: Das Tagesgeschäft nimmt alle Zeitressourcen in Anspruch und die Auftragsbücher sind voll. Genau dieser Zustand wäre aber ideal, für den Beginn von etwas Neuem – siehe dazu auch die Grafik „Lebensweg des Unternehmens“.

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