Ohne Strategie kein Content Marketing. Deswegen haben wir diesem Thema auch eine eigene Kategorie gewidmet, in der wir erklären, was Strategie ist, wie man sich entwickelt, wo die Stolpersteine vorhanden sind. Anhand von Beispielen zeigen wir, wie Content Strategie funktioniert.

Liebe Sandra! Wie läuft es denn in Wien, oder bist du schon wieder in München am Museumsprojekt aktiv? Heute schreibe ich dir, weil ich endlich mit der Seminarreihe fertig geworden bin. Ja, sie steht auch schon auf meiner Webseite. Es handelt sich exakt um diese Seminarreihe, die du dir vor einem halben Jahr so sehr gewünscht hast. Weißt du noch, als wir abends am See saßen und darüber plauderten, was dir für dein Business am meisten fehlt?

Brief an die Persona
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Also, wie ist das noch mal mit dem digitalen Marketing? Felix Beilharz knallt uns in diesem Beitrag die drei größten Mängel im Online Marketing des Mittelstandes vor die Nase. Der verpennt langsam die Digitalisierung, wegen falsch gesetzter Prioritäten. Diesen Beitrag sollten sich auch sonst lesefaule Firmenchefs mal ansehen. Digitalisierung ist schließlich Chefsache.

Diese 3 Mängel zählen zur Chefsache:

  • wenig Marketing-Knowhow über die Privatnutzung von sozialen Medien hinaus; keine Beschäftigung mit semantischer SEO und Entitäten, null Bock auf die Welt des Targetings und der Funnel. Ein Vertriebler kann einfach nicht nebenbei Online Marketing machen. Das ist absurd.
  • kaum Priorität für Online Marketing, das immer noch belächelt wird, wobei man die Online Marketer auch nicht in strategische Entscheidungen einbindet. Lieber will man die Kleinanzeige aus der Zeitung lachen sehen. [Anmerkung: „In welchem Jahrhundert leben wir eigentlich?“]
  • daraus folgt zuwenig Personal als Ausrede, die eigenen Mitarbeiter nicht in Online Marketing zu schulen. Da hätten wir es wieder, die Bildungsfaulheit der breiten Masse.

Felix Beilharz dazu nüchtern: „Die Digitalisierung hat der Mittelstand zwar noch nicht verschlafen, der Wecker hat aber schon zweimal geklingelt. Die andern sind geduscht, gekämmt und zum Abmarsch bereit.“

So sieht’s aus, in Sachen Mängel im Online Marketing. Die Frösche schlafen anscheinend noch in aller Seelenruhe. Bekanntermaßen wissen wir jedoch, was mit dem Frosch passiert, der im Kessel sitzt und langsam erhitzt wird. Digitalisierung an sich vorbeiziehen zu lassen ist keinesfalls mit der Situation eines versäumten Fluges zu vergleichen. Wer die Digitalisierung und die digitale Markt-Kommunikation verschläft, läuft Gefahr die eigene Existenz aufs Spiel zu setzen.

Bei all der Digitalisierung unseres Business benötigen wir trotzdem Werbe- und Informationsmaterial zum Angreifen. Etwas, was man mitnimmt und woran man sich dann daheim wieder erinnert. Das klassische Werbemittel ist die Visitenkarte als persönlichste Form des Marketings.

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Firmen sind immer öfter geneigt, ein eigenes Blog zu betreiben. Doch meistens mangelt es an der strategischen Ausrichtung desselben und an einer klar definierten Zielgruppe sowie an Kontinuität. Wird die Entscheidung für ein Firmenblog spontan heraus getroffen, verliert die Geschäftsführung dann auch genauso schnell wieder das Interesse daran. Weil sie das Blog als Prozess und als Marketinginstrument von Beginn an nicht begreift. Dabei ginge das mit dem Blog ganz einfach, stünden Planung und Konzeption, gemeinsam mit dem Marketingverantwortlichen zu Beginn auf der Agenda. Dieser Beitrag beschreibt die Planung und die Phase der Konzeption eines Blogs. Das Blog für Firmen ist außerdem auch kein geschlossenes Projekt. Vielmehr stellt es einen Prozess im Content Marketing dar, der vorrangig der Sichtbarkeit des Unternehmens und der Kundenbindung verpflichtet ist.

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Als langjährige Stammkundin ließ mich die Marketing-Aktion von Citroen Deutschland Ende Juli aufhorchen. Da kam doch glatt die Deutschland-Webseite dieser französischen Automarke total umgebrandet daher. Aus Citroen wurde einfach Zitrön. So und jetzt friss das mal, dass die Firma in Deutschland ab sofort „Zitrön“ heißt. Der Grund: Die Deutschen können den französischen Namen nicht aussprechen.

Ganze drei Tage lang lachte unter dem Firmenlogo ein „Zitrön“ den Webseitenbesucher an. Dann war Schluss, denn die Macher der Kampagne hatten ihr Ziel erreicht. Deutlich mehr Zugriffe auf die Webseite, höhere Anfragen für einen Besuch im Showroom und der Konfigurator hatte ordentlich zu tun.

Die Idee dazu ist am Mist der beiden Marketing- und Communications-Verantwortlichen, Roman Franke und Scott Wiltgen, gewachsen. Sie wollten laut sein und der Marke einen jungen Anstrich verleihen. Dafür erhielten sie sogar die Freigabe vom Hersteller in Frankreich selbst. Und sie mussten nur noch alle Stakeholder derart konzertieren, dass der Anschein erweckt wurde, Citroen ist jetzt wirklich Zitrön. Chapeau vor dieser logistischen Meisterleistung.

Wie kommt man auf so etwas Verrücktes? Ganz einfach. Die Deutschen können weder Citroen richtig aussprechen, noch können sie den Firmennamen richtig schreiben. „Zitrön“ ist nämlich eine beliebte Falschschreibung, weshalb der Konzern diese auch als Domain besitzt und auf seine Seite leitet.

Und weil es an der Aussprache mangelt, gibt es jetzt im zweiten Schritt dieser wirklich gelungenen Marketing-Kampagne einen Sprachkurs obendrauf. Es heißt nämlich „Citroen“, liebe Leute. Lautschrift unter dem Logo auf der deutschen Firmenwebsite inklusive. Das alles erklären die Macher in diesem Interview.

Für mich heißt es nur Bravo. Gut gemacht. Ich hatte ja schon Sorge, dass Citroen das mit dem Content Marketing einfach nicht versteht. Jetzt hab ich wieder Hoffnung. Übrigens, die österreichische Webseite ist/war von dieser Kampagne ausgenommen.

Beide Promotionvideos der Kampagne findet ihr in diesem Beitrag.

citroen

Übrigens, das ist meiner, mein „Zitrön“. :) Mit Reisemaskottchen.

Eigentlich sollten wir ob solcher Studienergebnisse verzweifeln. Denn jeder 2. Marketingentscheider sieht sein Unternehmen für die Digitalisierung nicht gerüstet. Es mangelt hauptsächlich an fehlender Einbindung der IT in Marketingprozesse, die ja zunehmend digital werden. Das heißt, die IT sitzt in ihrem Glaspalast und erkennt nicht, welche Daten im Marketing benötigt werden und kann die Daten, meist aufgrund eines fehlenden CRM-Systems (Customer Relationship Management System) auch nicht liefern.

Solchen Unternehmen, die ihrer IT Narrenfreiheit und „Unantastbarkeit“ einräumen, mangelt es ja auch in vielen Fällen an einer digitalen Strategie und Vision. Sie haben schlichtweg keine Ziele, weder für die Unternehmensentwicklung noch für ein digitales Businessmodell. Damit fallen solche Unternehmen in die Kategorie „Digitales Mindset wird nicht vorgelebt“, was auf 42 % der in der Studie zitierten Unternehmen der Marketingentscheider zutreffen soll. Stattdessen regieren Silodenken und unzureichende Entscheidungskompetenzen intern.

Die Studie wurde übrigens von der Unternehmensberatung Brain Consulting unter dem Titel „Marketing Entscheider Radar 2019“ durchgeführt. Hier lest ihr mehr zu den Studienergebnissen. Die Studie gibt es hier zum Download.

Digitalisierung ist übrigens nicht die „Spielwiese“ der IT-Abteilung. Nein, sie muss zur Chefsache erklärt werden, schreibt Dorothee Ritz von Microsoft Österreich in einem Gastkommentar in der Presse. Gleichzeitig ist hinlänglich bekannt, dass sich die wenigsten Mittelständler mit strategischen Fragen auseinandersetzen. Es fehlt halt an der Strategie generell. Der Grund: Das Tagesgeschäft nimmt alle Zeitressourcen in Anspruch und die Auftragsbücher sind voll. Genau dieser Zustand wäre aber ideal, für den Beginn von etwas Neuem – siehe dazu auch die Grafik „Lebensweg des Unternehmens“.

Marktbeobachtung und Marketing Controlling sind wesentliche Tätigkeiten für ein strategisch ausgerichtetes Marketing. Beide Disziplinen liefern wichtige Daten zur Optimierung der Marketingmaßnahmen. Und beide machen Trends und Erfolge sichtbar.

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Fünf Wörter hingeworfen – Klasse, weil super; Online, weil offline mit online (crossline); Media, weil Medien halt; Marketing, weil Aufmerksamkeit; Networking, weil Menschen kennenlernen und Bekannte treffen. Ja, ich war in einer Klasse des Online Media Marketing Studiums an der Donau Universität Krems, und ich war beim Networking Event der Absolventen am 22. März 2019 dabei.

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Online und Socialmedia Marketing macht nur Spaß mit den richtigen Werkzeugen. In den MoLive Videos des März waren diese Werkzeuge für Online Marketing das Thema des Monats. Von Bildverkleinern über Tools fürs Netzwerken zu Grafiken erstellen. 

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