Eine der Unternehmeraufgaben, denen man sich als Selbständige oder Unternehmerin unbedingt widmen sollte, betrifft die eigene (!) Persönlichkeitsentwicklung. Wann haben Sie sich also zuletzt mit sich selbst beschäftigt? Wie lange ist das her, dass Sie über Ihr Leben und Ihr Wirken kritisch reflektierten?

Ich weiß, es kann äußerst unangenehm erscheinen, wenn man sich selbst auf den Prüfstand stellt. Manchmal spielt das Leben einem aber auch eine dringend nötige Auszeit zu, während der man Selbstreflexion üben kann. Leider werden solche Chancen oft nicht erkannt.

Im #krisemeistern heißt es dazu, bevor wir Krisen akzeptieren, verleugnen wir diese, lenken uns mit Ausweichhandlungen ab oder ziehen uns völlig zurück und stecken den Kopf in den Sand. Motto: Tauchstation. Abwesenheit. Geht mich nichts an.

Zeit zur Besinnung

Im Coronajahr 2020 nahm der Diskurs über den Sinn des Lebens, den Sinn von Krisen und erlittenem Leid an Fahrt auf. Die Sinnfrage löste im Herbst 2020 auch den anfänglichen Widerstand ab. Selbst auf Socialmedia tauchten vermehrt Postings auf, die den Sinn einer Krise zu erklären versuchten. Allein, all diese Bemühungen blieben im Verstand haften. Man versuchte, mit Logik der Krise beizukommen. Und gelangte damit aber nicht auf die eigentliche Metaebene, auf eine übergeordnete, größere, philosophisch ausgerichtete Sicht.

Nun verfügen wir als Individuum kaum über praktikable Antworten für Krisenzeiten. An einem bestimmten Punkt angelangt, bemerken wir nur, dass das Jammern nichts bringt, und die Verweigerung oder intellektuelle Erklärungen auch nichts zur Lösung beitragen. Wir fühlen uns überfordert und überwältigt.

Dabei gehen jetzt erst die Türen zur Selbstreflexion, zum Prüfstand auf. Eine solche Reflexion gelingt dann angenehmer, wenn man ihr mit einem Roman begegnen kann, der gleichzeitig zum Handeln motiviert.

Was ist der Sinn des Leids?

“Die Suche nach Gott” beginnt mit einer Bestandserhebung von Welt. Die Protagonistin Lucy scheitert an ihrem beruflichen Lebensentwurf. Sie wird von Internetkriminellen erpresst und kann quasi ihren bisherigen Job an den Nagel hängen; aus und nichts geht mehr. Auf diese Weise zieht der Autor, Luca Rohleder, seine Leser*innen mitten in die Handlung hinein. Haben wir doch alle im vergangenen Jahr einen solchen Stillstand selbst erlebt und können uns in Lucys Situation hineinversetzen.

Lucys “Lockdown” hingegen entpuppt sich bald als Glücksfall. Denn ins Schlafzimmer ziehen quantenphilosophische, physikalische, medizinische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse ein. Immer in Person einer äußerst attraktiven, wissenschaftlichen Koryphäe – der Typ Mann, dem Lucy nicht widerstehen kann.

Mit dem Kunstgriff, ein erotisches Mäntelchen der Wissenschaft umzuhängen, gelingt es dem Autor, Lebensweisheiten zu vermitteln, die in einem anderen Setting wohl in der Schublade aus Esoterik und psychologischer Spinnerei gelandet wären. Jedenfalls enden die Kapitel in “Die Suche nach Gott” mit einer von insgesamt 10 allgemein gültigen “Spielregel des Lebens”. Mit diesen Spielregeln erhält die Leserin dann eine Ahnung von Antwort auf die Krise. Beispielsweise nicht allzu vorschnell zu urteilen und auf offene Türen zu beachten. Oder aber auch die Situation zu akzeptieren, wenn man sie nicht ändern kann.

Fast ist man geneigt, aus Lucy die eigene Oma sprechen zu hören, wenn diese feststellt, “Sei für Opfer bereit, wenn du etwas bekommen möchtest”. Freilich, die Omas dieser Welt formulierten diese Erkenntnis ein wenig anders und meinten damit, von nichts käme nichts.

Komplexes einfach erklärt

Zurück zum Buch. Leicht verständlich werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse übers Leben und die Gesetze der Quantenphysik, Astrophysik und der Neurowissenschaften vermittelt. Lucys Worte veranschaulichen schwierige Themen wie die Heisenbergsche Unschärferelation oder das Leonard-Mandel-Experiment mit den Photonenzwillingen. Nur um damit zu zeigen, Gott (die Welt der Quanten) lässt sich halt nicht täuschen. Oma hätte gesagt: “Der Mensch denkt, Gott lenkt.”

Jedes Kapitel dieses Romans findet so auch zu einer essenziellen Aussage. Auch finden sich alle diese von Wissenschaft belegten “Spielregeln” am Ende der letzten Seite des Buches wieder. So lassen sich die Spielregeln jederzeit schnell ins Bewusstsein rufen.

Spätestens jetzt wird man bemerken, der Roman ist ein heimliches Handbuch und leitet dazu an, das Leben neu zu leben und neu an dessen Gesetzmäßigkeiten heranzugehen. Wenn Sie jetzt auch noch “Die Suche nach Gott” in Griffweite aufbewahren, dann halten Sie einen echten Lebensratgeber in Händen.

Über den Autor, Luca Rohleder

Vielleicht wird man auch versucht sein, sich nach Lektüre des Romans näher mit dem Autor zu beschäftigen. Auf seinem Blog finden sich nämlich noch weitaus mehr hilfreiche Informationen zur Quantenphilosophie. Rohleder gründete aber auch das NETZWERK HOCHSENSIBILITÄT. So stolpern aufmerksame Leser*innen in “Die Suche nach Gott” auch über Themen wie Emotion, Gefühl, Bauchgehirn, Herz und Angst. Zur Webseite des Autors geht es hier.

Fazit “Die Suche nach Gott”

Sie geben sich Corona geschlagen? Sie wissen, jetzt kommt es auf Sie selbst an, wie Sie durch die Krise kommen? Dann haben Sie mit “Die Suche nach Gott” einen Jackpot gelandet. Auf jeden Fall zahlt es sich aus, das eigene Leben mit der Brille der “Spielregeln des Lebens” anzugehen.

Sie gehen dabei keinerlei Risiko ein. Sie laufen nur Gefahr, endlich zu verstehen, worauf es im Leben ankommt und mit dieser Erkenntnis ihr berufliches und privates Glück zu finden.

Luca Rohleder: Die Suche nach Gott. Ein quantenphilosophisches Abenteuer über den Sinn des Lebens, der Liebe und des Leids. Leipzig: dielus edition 2020. Taschenbuch, Softcover, 301 Seiten.

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