Diese 9 Website-Hacks erfährst du fast nie von deiner Werbeagentur!

Hast du schon einmal mit einer Agentur zusammengearbeitet? Und, wie war’s? Bist du umfassend informiert worden und zufrieden mit der geleisteten Arbeit? Nein? Dann lies diese 9 Website-Hacks genau durch. Vor allem Unternehmer:innen, die so keine Ahnung von Website-Erstellung und der Kommunikation mit Websites haben, zahlen hohes Lehrgeld. Wenn du die 9 Website-Hacks aber jetzt schon kennst, dann sparst du nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven.

Algorithmus und die Website

Die Website ist das Zentrum deiner digitalen Kommunikation. Alle Kommunikationen um sie herum sollen auf die Website zurückverweisen. Dazu zählt auch die Kommunikation auf Social Media, dein Eintrag in Branchenverzeichnissen, alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und alle werblichen Tätigkeiten im Web. Mit diesem Kommunikationsbündel steuerst du die digitale Aufmerksamkeit auf dein Unternehmen.

Ich kenne nur wenige Agenturen, die sich dieses hohen Stellenwerts deiner Firmenwebsite bewusst sind. Die meisten Agenturen sehen ihre Leistung nur auf die Website beschränkt, und blenden das Kommunikationsnetzwerk drumherum einfach aus. Die verstehen auch nicht, welches Spinnenetz an Kommunikationsschnittpunkten mit einer gut positionierten Firmenwebsite aufgebaut werden kann.

Dann bleiben wertvolle Infos für dich unerwähnt, und du tappst als Neuling in die Kostenfalle. Mit diesen 9 Websites-Hacks behältst du aber die Zügel in Sachen Website in der Hand.

9 Website-Hacks, die dir Zeit und Geld sparen

9 Website-Hacks, die zu jedem Webprojekt passen

  1. Die Website dient deiner Zielgruppe

    Kenne deine Zielgruppe, noch bevor du eine neue Website in Auftrag gibst. Mit Zielgruppe meine ich jenes Kund:innensegment, das über ein konstantes Grundbedürfnis bei gleichzeitig hoher Zahlungsbereitschaft, dieses Bedürfnis erfüllt zu bekommen, verfügt. Zielgruppen werden immer spitz formuliert, denn sie bilden den Zielpunkt deiner Leistungserbringung. ERSTELLE NIE EINE WEBSITE OHNE GENAUER ZIELGRUPPEN-KENNTNIS! Hat dich deine Agentur darauf hingewiesen und von dir eine konkrete Zielgruppenbeschreibung eingefordert?

  2. Website-Texte erzählen von deiner Spezialisierung

    Eine Website funktioniert wie dein eigenes Haus, deine Wohnung. Sie ist deine unternehmerische Heimat („Home-Page“). Wie du dein Haus einrichtest, hängt von deiner Persönlichkeit ab. Deine Website-Texte erzählen also etwas über die Spezialisierung deines Unternehmens. Sie sind deine DNA. Mit werblicher Sprache und Allerweltstexten funktioniert das aber nicht. Auch nicht, wenn du aufgefordert wirst, ein bisschen etwas für die Website zu schreiben und die Agentur pflegt dann diese Texte ein. Oder wenn du versuchst, auf deiner Website etwas über dein Leben zu bloggen, weil du glaubst, dann wird das Ding authentischer und ehrlicher. Das ist alles Bullshit. FINGER WEG VON SELBST GEBASTELTEN TEXTEN, das ist der Job von Text-Profis – siehe Punkt 3. Wurdest du aufgefordert, die Website-Texte selbst zu schreiben?

  3. SEO gehört in Profihände

    Hast du schon etwas von BERT gehört? Dem Google Algorithmus, der erkennt, ob du über Expertise verfügst, eine Autorität in deinem Fach darstellst und Kunden dir vertrauen können? Nein, dann lass die Finger von selbst geschriebenen Websitetexten. Überlasse die Sache mit den Texten und der Suchmaschinenoptimierung (SEO) den Profis. Deine Website muss nämlich mit Kunden relevanten Themen gefunden werden, und dient keinesfalls der Selbstinszenierung. Übrigens, nur ein paar Keywords auf der Website einzusetzen, ist zuwenig. Wenn du wissen möchtest, ob deine Website eine wirklich gute SEO hat, dann ist es höchste Zeit für ein Website-Audit. Dabei wird auch geprüft, ob die Website überhaupt noch zeitgemäß ist. Verfügt deine Website über eine gute Suchmaschinenoptimierung?

  4. Responsiv und im Design zeitgemäß

    Deine Website muss mit dem Smartphone anstandslos navigierbar sein. Über 80 % aller Website-Zugriffe erfolgen heute schon mit dem Smartphone. Deswegen werden Websites im ersten Schritt für eine Darstellung am Smartphone gebaut, und erst im zweiten Schritt folgt das Design für die Desktop-Darstellung. Außerdem verändern sich die Design-Anforderungen hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit und der Barrierefreiheit. Diese Usability-Kriterien muss eine moderne Firmenwebsite erfüllen. Der Einsatz eines modernen und schlanken CMS wie beispielsweise WordPress ist somit unabdingbar. Dieses CMS passt das Website-Design automatisch RESPONSIV an.

  5. Keep it simple and small

    Viele Firmenwebsites kommen wie ein Bauchladen daher. Motto: Wir sind die besten, wir machen alles, wir sind die „Blablabla Marktführer“. Solche Websites sind schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Reine Selbstdarstellung ist out und wird von Kunden mit Desinteresse bestraft. Google mag diesen oberflächlichen Marketingsprech übrigens auch nicht und wirft solche Seiten einfach aus dem Ranking raus. Websites müssen heute auf ein VERTRIEBSZIEL FOKUSSIEREN, AUTORITÄT und EXPERTISE vermitteln und VERTRAUEN bei den User:innen erwecken. Tun sie das nicht, erkennst du das an geringen Zugriffszahlen, einer hohen Absprungrate der Besucher von deiner Website, und dass diese keine neuen Anfragen mehr bringt. Hat deine Agentur eine Informationsarchitektur für deine Website erstellt und die Navigation auf die Inhalte hin abgestimmt?

  6. Website dient dem Vertrieb

    Jede Website sollte über eine Zielvereinbarung verfügen. Diese Ziele können sein: dem Vertrieb zuarbeiten und neue Kundenkontakte akquirieren, Anfragen und Buchungen erhalten, Produkte oder Leistungen verkaufen, Image verbessern und Sichtbarkeit erhöhen, Kundenbindung betreiben und so weiter. Zuerst machst du dein Ziel mit deiner Website fest, dann erst wirst du entscheiden können, in welchem Umfang die Website erstellt werden muss. Auf jeden Fall muss die Website dir DEN VERTRIEB ERLEICHTERN und „etwas verkaufen“. Sonst brauchst du nämlich keine Website. Fragt dich die Agentur nicht nach deinem Website-Ziel, und hilft sie dir nicht, dieses Ziel zu definieren, kannst du die Agentur vergessen. Dann kommt nämlich nur eine Allerwelts-Website dabei heraus.

  7. Technischer Relaunch in immer kürzeren Intervallen notwendig

    Der neue Algorithmus von Google (BERT) wurde 2018 aktiviert. Das bedeutet, Websites, die vor 2018 gemacht wurden – man erkennt sie oft daran, dass diese noch immer kein Sicherheitszertifikat (SSL-Verschlüsselung) aufweisen – können heute schon technisch veraltet sein. Ein Relaunch wird notwendig, auch wenn die Website sehr viel Geld gekostet hat. Wir gehen heute von Relaunch-Intervallen von mittlerweile 3 Jahren aus. Aufwändig codierte Websites können mit diesen kurzen Intervallen nicht mithalten. Der Trend geht hin zu schlanken und auf konkrete Vertriebsziele fokussierte Websites, für die aufwändige Programmierungen nicht mehr notwendig sind. SELBST GECODETE WEBSITES sind für die meisten Mittelstandsunternehmen somit nicht notwendig, weil der Relaunch dann auch wieder HOHE FOLGEKOSTEN nach sich zieht. Alles, was ich selbst programmiert habe, muss ich beim Relaunch wieder neu programmieren. Greife also zu schlanken Website-Lösungen; Selbst hinsichtlich der CO2-Belastung durch hohen Energieverbrauch der Website solltest du eine schlanke Website anstreben. Berät dich deine Agentur auch in solchen Fragen?

  8. Die Website ist dein Angelpunkt

    Der Ruhepol eines Rades befindet sich in der Radnabe. In ihr läuft alles zusammen. Ähnlich verhält es sich mit deiner Firmenwebsite. Auch sie ist der „Ruhepol“ für all deine Kommunikationsmaßnahmen im Web. Sie gilt als „Content Hub“, als Zentrum der wichtigen Informationen zu deinem Unternehmen. Und als solches Zentrum muss sie dir auch dienen.
    Deine Website kann gleichzeitig nichts für dich tun, wenn du sie nicht in deine anderen Kommunikationsaktivitäten integrierst. Deswegen brauchst du ein KLARES ZIEL, das du mithilfe deiner Website erreichen willst. Du brauchst Fokus, Spezialisierung, Zielgruppenwissen und schlanke Websites, die du schnell für den Vertrieb steuern kannst. Hat das deine Agentur erwähnt und dir dabei geholfen, deine Website zum Hub zu machen?

  9. Die Website gehört zu deinen Geschäftsprozessen

    Eine Website allein ist noch kein digitaler Verkauf. Wenn du also dein Ziel mit deiner Website definiert hast, dann denke doch ein wenig darüber hinaus. Meist finden sich Schnittstellen zu deinen Geschäftsprozessen, die von deiner Website aus auch unterstützt werden können. Wenn deine Firmenwebsite deine Geschäftsprozesse unterstützt, dann hast du die langfristig kostengünstigste Lösung für den digitalen Vertrieb erreicht. Denke also bei Websites auch immer an die OPTIMIERUNG DEINER GESCHÄFTSPROZESSE. Hat dich deine Agentur dahingehend umfassend beraten? – Stichworte E-Commerce und Marketing-Automation!

Auf die Intelligenz kommt es an

Einer meiner Kunden erzählte, wie wichtig es sei, die Intelligenz einer Maschine nach außen hin sichtbar zu machen. Er meinte damit, dass der Mitarbeiter, der an einer vollautomatisierten Maschine arbeitet, von außen in den Herstellungsprozess Einblick haben muss, um den Produktionsprozess zu überwachen.

Werden solche Maschinen eingehaust – was die Aufgabe des Industriedesigns ist – dann folgt die Form der Funktion. Nur einer Maschine ein nettes Gehäuse zu verpassen, das hat nichts mit hochfunktionellem Industriedesign zu tun.

Ähnlich verhält es sich beim Webdesign. Form folgt der Funktion, und nicht umgekehrt! Die schönste Seite, das tollste Design sagt noch nichts darüber aus, ob die „Intelligenz“ der Website nach außen (zu Google hin) auch sichtbar ist. Dieses „Sichtbar“ bedeutet, eine gute Suchmaschinenoptimierung an der Website vorzunehmen und schlank zu programmieren. Hervorragende Codes von Websites sind noch kein Garant dafür, dass die Website auch gefunden wird und den Google Algorithmus zu nutzen versteht.

Deswegen kommt es nicht auf die Verpackung (Design) an, sondern dass die Intelligenz (der Content inkl. Keywords) für Google und die Suchmaschine sichtbar ist.

Zusammenfassung 9 Website-Hacks

Betrachte die Website deines Unternehmens als Ruhepol all deiner anderen Aktivitäten. Als ein Werkzeug, das dir den Vertrieb erleichtert. So wirst du auch sofort wissen, welches Ziel und welche Menschen (Zielgruppe) du mit ihr ansprichst. Und welche Inhalte auf die Website gehören, welche du besser weglässt, weil sie die Zielgruppe nicht sucht. Triff dazu nie Annahmen, sondern sprich mit deinen Kunden, welche Informationen sie auf deiner Website finden wollen.

Denke immer schon auch an den nächsten Relaunch. Texte nie selbst, außer du bist mit SEO und Schreiben von Texten für Online Medien bestens vertraut. Gib das Texten in Profi-Hände. Feile an deiner Spezialisierung und deiner Zielgruppendefinition. Notfalls nimm dafür externe Hilfe in Anspruch, die im optimalen Fall von der Agentur kommt.

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