Last Updated on 28. August 2020 by Angelika Wohofsky

Eigentlich sollten wir ob solcher Studienergebnisse verzweifeln. Denn jeder 2. Marketingentscheider sieht sein Unternehmen für die Digitalisierung nicht gerüstet. Es mangelt hauptsächlich an fehlender Einbindung der IT in Marketingprozesse, die ja zunehmend digital werden. Das heißt, die IT sitzt in ihrem Glaspalast und erkennt nicht, welche Daten im Marketing benötigt werden und kann die Daten, meist aufgrund eines fehlenden CRM-Systems (Customer Relationship Management System) auch nicht liefern.

Solchen Unternehmen, die ihrer IT Narrenfreiheit und „Unantastbarkeit“ einräumen, mangelt es ja auch in vielen Fällen an einer digitalen Strategie und Vision. Sie haben schlichtweg keine Ziele, weder für die Unternehmensentwicklung noch für ein digitales Businessmodell. Damit fallen solche Unternehmen in die Kategorie „Digitales Mindset wird nicht vorgelebt“, was auf 42 % der in der Studie zitierten Unternehmen der Marketingentscheider zutreffen soll. Stattdessen regieren Silodenken und unzureichende Entscheidungskompetenzen intern.

Die Studie wurde übrigens von der Unternehmensberatung Brain Consulting unter dem Titel „Marketing Entscheider Radar 2019“ durchgeführt. Hier lest ihr mehr zu den Studienergebnissen. Die Studie gibt es hier zum Download.

Digitalisierung ist übrigens nicht die „Spielwiese“ der IT-Abteilung. Nein, sie muss zur Chefsache erklärt werden, schreibt Dorothee Ritz von Microsoft Österreich in einem Gastkommentar in der Presse. Gleichzeitig ist hinlänglich bekannt, dass sich die wenigsten Mittelständler mit strategischen Fragen auseinandersetzen. Es fehlt halt an der Strategie generell. Der Grund: Das Tagesgeschäft nimmt alle Zeitressourcen in Anspruch und die Auftragsbücher sind voll. Genau dieser Zustand wäre aber ideal, für den Beginn von etwas Neuem – siehe dazu auch die Grafik „Lebensweg des Unternehmens“.

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