Früher lernten wir einen Beruf, absolvierten vielleicht noch den einen deren Fortbildungskurs. Dann war die berufliche Weiterbildung jedoch abgehakt. Heute müssen wir uns in immer kürzer werdenden Abständen aus dem Tagesgeschäft nehmen, um mit dem Wissensstand der eigenen Branche mithalten zu können. Das gilt ganz besonders für jene, die in der Digitalisierung und der digitalen Kommunikation tätig sind.

Was dürfen Ihre Mitarbeiter diesbezüglich tun? Geben Sie diesen Zeit, sich immer wieder in Sprints zurückzuziehen, um in ihrem Fach dazuzulernen? Oder verlangen Sie von Ihren Mitarbeitern gar, dass dieses Lernen in der Freizeit zu erfolgen hat?

Letzteres erscheint mir absolut nicht mehr zeitgemäß. Sie werden auch Ihre Mitarbeiter nicht zum Lernen in der Freizeit motivieren können. Auch als Druckmittel, um den Job zu behalten, wird Lernen in der Freizeit nicht mehr funktionieren. Weil das sich Weiterbilden im eigenen Fach mittlerweile als eine Art „Arbeit im Job“ von vielen Menschen verstanden wird. Früher gab es ja auch firmeninterne Schulungen während der Arbeitszeit. Und gestatten Sie mir die Frage: „Lernen Sie selbst in Ihrer Freizeit fachlich im Unternehmerischen weiter oder nützen Sie dafür nicht auch Ihre eigene Arbeitszeit?“

Was also tun? Gestehen Sie Ihren Mitarbeitern Sprints zu. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter diese Sprints selbst planen, die dann für die berufliche Fortbildung genützt werden. So wie Sie selbst sich Zeit für die persönliche Fortbildung nehmen sollten – das ist eine der 7 Chef-Aufgaben als Führungsperson –, so soll diese Zeit auch Ihren Mitarbeitern eingeräumt werden. Sie werden sehen, wie schnell Ihr Betrieb davon profitieren wird. Denn – Wissen ist Vorsprung!

Übrigens: Onliner lernen digital im Webinar, mit E-Books, aus Whitepaper oder in einem Online Kurs. Solche Kurse werden von Plattformen wie Google selbst kostenfrei zur Verfügung gestellt und müssen nur im Selbststudium erarbeitet werden. Und denken Sie bitte daran, dass das Image Ihres Betriebs als Arbeitgeber durch beispielsweise Google qualifizierte Mitarbeiter profitieren wird. Wenn Sie diese Qualifizierung auch nach außen kommunizieren!

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