Vor vielen Jahren hatte ich das Vergnügen eines Interviews mit dem ehemaligen Chef-Ideologen bei IBM Deutschland, mit Gunter Dueck.

Heute warnt er vor dem permanenten Optimieren von Prozessen. Wir setzen uns damit selbst unter Druck und vergraulen damit das Menschliche aus den Firmen. Wer selbst laufend unter Druck steht, kann nicht frei denken. Wer immer nur optimiert, kann nichts Neues schaffen.

Arbeitswelten unter hohem Stresslevel erzeugen bei Managern ein negatives Menschenbild.

Diesem Optimierungswahn verfallenen Unternehmen passieren dann auch Fehler im Marketing. Wenn das Mehr statt das Besser Regie führt. Weil das Mehr immer mehr von immer knapper werdenden Ressourcen fordert. Beispiel: „Socialmedia macht die Büroassistentin mit und die dafür angestellte FB-Betreuerin sollten wir schleunigst loswerden. Die kostet nur Geld.“ Solche Einstellungen erzeugen ziellosen Aktionismus, messbar an großen Zahlen, und sie verheddern sich in der eigenen Kurzsichtigkeit.

Hören Sie Gunter Dueck …. bei Deutschlandfunk.

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