Marketing in Zeiten der Liquiditätskrisen ist sowas von unsexy und überflüssig. Diese Feststellung durfte mich in den vergangenen Wochen wiederholt erreichen. Manche aus meinem Netzwerk aus Unternehmensberatern (!) sagten sogar, man könne nicht immer über Marketing reden, um sich im selben Atemzug dann wichtigeren Dingen wie der Optimierung von Produktionsprozessen zuzuwenden.

Aha. Marketing ist also Luxus? Marketing ist nicht wichtig? Ich frage mich, wie sich Produkte verkaufen sollen, wenn niemand über sie spricht? Das funktioniert genauso wenig, wie die Webseite ins Netz zu stellen, und sie dann dort über Jahre unverändert zu belassen. Solche Webseiten werden auch nie gefunden und besucht. Solche Webseiten sind vorprogrammierte Content-Leichen im Keller des Google Universums.

Bei derartigen Rahmenbedingungen und persönlichen Haltungen im eigenen Dunstkreis heißt es nur tief Luft holen und umdrehen und seiner Wege gehen. Denn ganz besonders mag ich diese Haltung, wenn die selben Netzwerkkollegen behaupten, eine Digitalisierung der Marketingprozesse stünde in den Betrieben einfach nicht zur Diskussion.

Was meinen Sie? Ist Marketing wirklich Luxus, auf den man jetzt in Zeiten nach Corona getrost verzichten kann? Und hat die Branche ein Problem mit sich selbst, wenn es ums strategische Marketing – wohl bemerkt, nicht um Werbung – geht? Schreiben Sie mir Ihre Meinung dazu in die Kommentare.

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