Mit Jänner 2020 starte ich ein neues Format auf diesem Blog. Die BUBBLES zeigen jeden Sonntag Abend, mit welchen Themen sich die Welt des Content Marketings beschäftigt. Mit den BUBBLES kann man nachlesen und sich inspirieren lassen. Sie verlinken zu den spannendsten Artikeln im Netz mit klarem Fokus auf konstruktive Lösungen und Gamechanging. Wir starten mit diesem ersten Beitrag zu den Themen: 3-D DRUCK >> PERSONALSUCHE >> KLIMA SCHÜTZEN >> SOZIAL MIT SOCIALMEDIA.

Technologisch fit, jetzt muss nur noch Anwendung folgen

Die Zukunft hat schon begonnen und die Betriebe hätten ihre Hausaufgaben in Sachen Digitalisierung gemacht, sagt UBIT-Fachgruppen-Obmann Markus Roth aus Gmunden (UBIT = Unternehmensberatung, Buchhaltung, Informationstechnologie). Technisch sei man also schon gerüstet, allein in Sachen Marketing, der IT-Sicherheit und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie dem 3-Druck von Produkten hätten die Betriebe großen Aufholbedarf. Gleiches gilt bei der Gestaltung von flexiblen Arbeitszeitmodellen und der sinnvollen Nutzung von Socialmedia für die Personalsuche. Darunter fällt auch ein konstruktiver Umgang mit Bewertungsplattformen, die dem Arbeitgeber ein Zeugnis ausstellen. Auch wird Marketing immer mobiler und die Firmen müssen sich auf diese Mobilität einstellen.

Roths Statement können wir nur bestätigen, liegt doch die Sache mit der Digitalisierung oft nur im Bereich der IT des Unternehmens. Man wendet zwar Software oder Technologie basierte Lösungen an, vergisst aber auf die strategische Umsetzung und Anwendung im gesamten Unternehmen mit allen Beteiligten (das sind Kunden, Stakeholder, Mitarbeiter,…). Oder das Marketing vernachlässigt die Spielarten des Online Marketings und hat sich in der Vergangenheit auf Messeauftritte, Flyer drucken und Visitenkarten austeilen beschränkt. Dabei sollte es als strategisches Management-Instrument das Unternehmen bei seiner Entwicklung unterstützen. Also operativ und strategisch aktiv sein.

Genau für solche Anwendungen im Online Marketing kann aber die KMU DIGITAL 2.0-Förderung Lösungen anbieten (für Infos zu dieser Förderkulisse schreiben Sie bitte eine E-Mail an office@wohofsky.at)

Hier geht es zum Artikel 3-D-Druck und Bewertungsportal.

Wie man passende Mitarbeiter findet

Längst wird am Arbeitsmarkt ein „War of Talent“ ausgetragen. Der Spieß hat sich nämlich umgedreht. Heute müssen sich Firmen um Mitarbeiter bewerben, und nicht umgekehrt. Eine kooperative Unternehmenskultur und sinnvolle Arbeit sind wesentliche Merkmale für einen guten Arbeitsplatz.

Petra Kama-Welle, Vice-President Human Ressources bei Bosch sagt, die Menschen wollten einen Beitrag zum Großen Ganzen leisten. Firmen, die ihren eigenen Beitrag zum Großen Ganzen (Unternehmensziel) nicht kommunizieren können, tun sich auch mit der Mitarbeitersuche schwer. Es fehle an Purpose, an Absicht.

Bei diesem Argument haken wir als Marketing-Berater ein. Ist doch die Absicht, das große Ziel ein wesentliches Argument, um Vertrauen beim Kunden zu schaffen und die Marke zu positionieren. Und der Mitarbeiter gilt heute zudem auch als Kunde; als Arbeitskunde des Unternehmens.

Wenn man selbst diesen Antrieb kommuniziert, dann fragt man den Bewerber nach seiner inneren Motivation. Kama-Welle stellt den Bewerbern bei Bosch folgende zwei Fragen:

  1. Wann haben Sie sich als besonders wirksam erlebt?
  2. Was treibt Sie bei Ihrer Tätigkeit an?

Natürlich muss auch die Unternehmenskultur der Beantwortung dieser Fragen entsprechen. Die Kriterien dazu schildert der Beitrag im Business Insider.

Kann Informationstechnologie das Klima schützen?

Kann die Informationstechnologie das Klima schützen? Dieser Frage geht dieser Beitrag von Deutschlandfunk nach. Einerseits verbraucht die Digitalisierung immer mehr Ressourcen, benötigt Energie und Seltene Erden für die Infrastruktur und ihren Betrieb. Andererseits könne man intelligente IT-Lösungen auch zum Austausch und der Vernetzung der Recycler. Digitalisierung wird so zu einem „soziotechnischen System“. Damit wird Digitalpolitik auch zu Nachhaltigkeitspolitik.

Aus der Perspektive des Unternehmensberaters sollten wir generell unseren Beitrag für den Klimaschutz reflektieren. Welche Geräte setzen wir nämlich ein, tätigen wir diese Investitionen hinsichtlich ihrer langfristigen Qualität? Woher kommt unser Strom im Büro? Erzeugt unser Bürogebäude Energie und wie sieht unser Mobilitätsverhalten aus? Wenden wir Smart Grids-Lösungen bei unserem Firmengebäude an und wie planen wir die Dienstreisen? Sind wir papierloses Büro? Verwenden wir upcycling-Materialien? Ist unser Firmengebäude CO2-Neutral und hilft es mit einer natürlichen Beschattung die Erwärmung der Umgebung zu verzögern?…. viele Fragen mit genauso vielen Antworten, die es Wert sind, gestellt zu werden.

Socialmedia bringt Einsame zusammen

Was Soziales zum Abschluss. Aus einem 2016 auf Twitter abgesetzten Hilfe-Tweed unter dem Hashtag #KeinerBleibtAllein wurde eine soziale Bewegung. Der SAP-Berater Christian Fein saß 2016 zu Weihnachten allein zuhause. Er dachte sich, dass es doch mehr Menschen geben müsste, die ebenfalls diesen Feiertag alleine verbringen müssen. Also setzte er auf Twitter einen Tweed ab und verschlagwortete diesen mit #KeinerBleibtAllein. Das Echo war enorm, traf es doch den gesellschaftlichen Nerv einsamer Menschen. Heute wird das Projekt von der Evangelischen Kirche unterstützt. Hier geht es zum Beitrag „Das Internet rettet Weihnachten“.

Ja, Socialmedia ist nicht nur ein Tool für Selbstdarsteller. Es bringt auch Menschen mit gleichen Intentionen und Bedürfnissen zusammen. Wobei wir mit dieser Aussage wieder bei den Grundlagen des Marketings sind. Wir müssen die Bedürfnisse der Zielgruppe kennen um zu verstehen, was diese im Internet sucht.

HINWEIS: Die BUBBLES werden mithilfe meines persönlichen Google-Alerts erstellt. Es gilt der Haftungsausschluss für verlinkte Seiten und Inhalte. Fehler vorbehalten.

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