Probleme im Marketing mit Planung, Erfolgskontrolle, Umsetzung, abteilungsübergreifender Zusammenarbeit, Kampagnen, Werbung und Strategie

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Diese 7 Gründe können identifiziert werden, wenn Ihr Online Marketing scheitert, es nicht den Erfolg bringt, den man sich davon erwartet hat. Sie stellen in einem solchen Fall fest: Ihr Marketing ist „krank“. Was sie online leisten erscheint bei Ihnen als Inhaber eines kleinen mittelständischen Unternehmens kaum Ertrag zu bringen. Der Aufwand ist zu hoch und für Ihren Betrieb schlichtweg undurchführbar und nicht relevant. Im Gegenteil, Sie kommen gar nicht auf die Idee, dass Ihre Probleme im Betrieb mit einem mangelnden strategischen Marketing zusammenhängen können.

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Vor vielen Jahren hatte ich das Vergnügen eines Interviews mit dem ehemaligen Chef-Ideologen bei IBM Deutschland, mit Gunter Dueck.

Heute warnt er vor dem permanenten Optimieren von Prozessen. Wir setzen uns damit selbst unter Druck und vergraulen damit das Menschliche aus den Firmen. Wer selbst laufend unter Druck steht, kann nicht frei denken. Wer immer nur optimiert, kann nichts Neues schaffen.

Arbeitswelten unter hohem Stresslevel erzeugen bei Managern ein negatives Menschenbild.

Diesem Optimierungswahn verfallenen Unternehmen passieren dann auch Fehler im Marketing. Wenn das Mehr statt das Besser Regie führt. Weil das Mehr immer mehr von immer knapper werdenden Ressourcen fordert. Beispiel: „Socialmedia macht die Büroassistentin mit und die dafür angestellte FB-Betreuerin sollten wir schleunigst loswerden. Die kostet nur Geld.“ Solche Einstellungen erzeugen ziellosen Aktionismus, messbar an großen Zahlen, und sie verheddern sich in der eigenen Kurzsichtigkeit.

Hören Sie Gunter Dueck …. bei Deutschlandfunk.

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Viele kleine Unternehmen versuchen an den Hausaufgaben des Online Marketings zu sparen. So wird die Webseite selbst gebaut. Irgendjemand wird sich schon finden, der gerne WordPress-Seiten aufsetzt, und wenn’s der Freund der Nachbarin ist.

Wer in Sachen Selbstbau-Webseiten so agiert, erzeugt Fehler. Kosten intensive Fehler, denn solche Webseiten zeigen meist auch nur einen geringen Traffic, geringe Besucherzahlen. Es fehlt ihnen die Suchmaschinenoptimierung. Und meist fehlt ihnen auch ein User zentriertes Konzept der Inhalte.

Meist lassen sich hinter diesen Aktionen auch ein Fehlen an Strategie, ein Fehlen an Unternehmenszielen und wenig Marketing-Wissen ausmachen. Letzteres wird auch gerne vertuscht, und so getan, als wenn dieses keine Bedeutung für den eigenen Betrieb hätte. Beliebtes Argument:

Nein, Marketing machen wir nicht. Wir haben so schon genug zu tun.

Es ist nicht schlimm, etwas nicht zu wissen. Es ist nur schlimm, wenn man nicht weiß, dass man von diesen Dingen keine Ahnung hat und besser die Finger davon lassen sollte. Kluge Unternehmer verfügen über das Grundlagenwissen zu all ihren Geschäftsbereichen und lagern aus, was sie nicht selbst zustande bringen. Sie bringen die für die Maßnahmen passenden Menschen zusammen. Übrigens, Letzteres ist einer der 7 Chef-Jobs!

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Das Rückgrat unserer Wirtschaft ist der Mittelstand. Die Digitalisierung setzt diese Mittelstandsbetriebe aber einem enormen Veränderungsdruck aus. Nicht nur im Technischen, sondern auch bei Kommunikation und Vertrieb sind digitale Lösungen und mehr strategisches Vorgehen gefragt. Schließlich ist der Kunde in einer digitalen Welt unterwegs. Allein das Unternehmen muss mitziehen und den Kunden in seinem digitalen Universum auch abholen.

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Die Online-Sichtbarkeit ist ohne Zweifel wichtig. Wird das Unternehmen nämlich im Internet nicht gefunden, existiert es schlichtweg nicht für potenzielle Kunden. So beginnt der Kauf mit einer Google-Suche. Rund 80 % aller Käufer haben sich zuvor im Internet über das Produkt oder die Dienstleistung informiert. Doch wie sieht das bei Branchenverzeichnissen aus?

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Also, wie ist das noch mal mit dem digitalen Marketing? Felix Beilharz knallt uns in diesem Beitrag die drei größten Mängel im Online Marketing des Mittelstandes vor die Nase. Der verpennt langsam die Digitalisierung, wegen falsch gesetzter Prioritäten. Diesen Beitrag sollten sich auch sonst lesefaule Firmenchefs mal ansehen. Digitalisierung ist schließlich Chefsache.

Diese 3 Mängel zählen zur Chefsache:

  • wenig Marketing-Knowhow über die Privatnutzung von sozialen Medien hinaus; keine Beschäftigung mit semantischer SEO und Entitäten, null Bock auf die Welt des Targetings und der Funnel. Ein Vertriebler kann einfach nicht nebenbei Online Marketing machen. Das ist absurd.
  • kaum Priorität für Online Marketing, das immer noch belächelt wird, wobei man die Online Marketer auch nicht in strategische Entscheidungen einbindet. Lieber will man die Kleinanzeige aus der Zeitung lachen sehen. [Anmerkung: „In welchem Jahrhundert leben wir eigentlich?“]
  • daraus folgt zuwenig Personal als Ausrede, die eigenen Mitarbeiter nicht in Online Marketing zu schulen. Da hätten wir es wieder, die Bildungsfaulheit der breiten Masse.

Felix Beilharz dazu nüchtern: „Die Digitalisierung hat der Mittelstand zwar noch nicht verschlafen, der Wecker hat aber schon zweimal geklingelt. Die andern sind geduscht, gekämmt und zum Abmarsch bereit.“

So sieht’s aus, in Sachen Mängel im Online Marketing. Die Frösche schlafen anscheinend noch in aller Seelenruhe. Bekanntermaßen wissen wir jedoch, was mit dem Frosch passiert, der im Kessel sitzt und langsam erhitzt wird. Digitalisierung an sich vorbeiziehen zu lassen ist keinesfalls mit der Situation eines versäumten Fluges zu vergleichen. Wer die Digitalisierung und die digitale Markt-Kommunikation verschläft, läuft Gefahr die eigene Existenz aufs Spiel zu setzen.

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Eigentlich sollten wir ob solcher Studienergebnisse verzweifeln. Denn jeder 2. Marketingentscheider sieht sein Unternehmen für die Digitalisierung nicht gerüstet. Es mangelt hauptsächlich an fehlender Einbindung der IT in Marketingprozesse, die ja zunehmend digital werden. Das heißt, die IT sitzt in ihrem Glaspalast und erkennt nicht, welche Daten im Marketing benötigt werden und kann die Daten, meist aufgrund eines fehlenden CRM-Systems (Customer Relationship Management System) auch nicht liefern.

Solchen Unternehmen, die ihrer IT Narrenfreiheit und „Unantastbarkeit“ einräumen, mangelt es ja auch in vielen Fällen an einer digitalen Strategie und Vision. Sie haben schlichtweg keine Ziele, weder für die Unternehmensentwicklung noch für ein digitales Businessmodell. Damit fallen solche Unternehmen in die Kategorie „Digitales Mindset wird nicht vorgelebt“, was auf 42 % der in der Studie zitierten Unternehmen der Marketingentscheider zutreffen soll. Stattdessen regieren Silodenken und unzureichende Entscheidungskompetenzen intern.

Die Studie wurde übrigens von der Unternehmensberatung Brain Consulting unter dem Titel „Marketing Entscheider Radar 2019“ durchgeführt. Hier lest ihr mehr zu den Studienergebnissen. Die Studie gibt es hier zum Download.

Digitalisierung ist übrigens nicht die „Spielwiese“ der IT-Abteilung. Nein, sie muss zur Chefsache erklärt werden, schreibt Dorothee Ritz von Microsoft Österreich in einem Gastkommentar in der Presse. Gleichzeitig ist hinlänglich bekannt, dass sich die wenigsten Mittelständler mit strategischen Fragen auseinandersetzen. Es fehlt halt an der Strategie generell. Der Grund: Das Tagesgeschäft nimmt alle Zeitressourcen in Anspruch und die Auftragsbücher sind voll. Genau dieser Zustand wäre aber ideal, für den Beginn von etwas Neuem – siehe dazu auch die Grafik „Lebensweg des Unternehmens“.

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Streiten war gestern. Heute verstehen wir einander, weil wir wissen, was mein Gegenüber mit Content Marketing, digitaler Transformation oder Multichannel meint. Der folgende Beitrag, den ich bei One to One gefunden habe, bringt das Begriffsdurcheinander auf den Punkt. Endlich mal Klarheit, was wer mit welchen Begriffen meint. Prädikat „Lesenswert“.

Dieser Beitrag erklärt die größten Irrtümer und Missverständnis zwischen Marketingmensch und Agentur. Diese Fehler zu kennen wird deine Kommunikation mit Agenturen und Beratern deutlich erleichtern. Denn in Sachen der Digitalisierung und digitalem Marketing musst schon du auch dazulernen, statt auf stur zu schalten und zu behaupten: „Kein Berater kann mir das erklären, also beschäftige ich mich damit nicht.“

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