Last Updated on 9. Juli 2021 by Angelika Wohofsky

Sie fühlten immer schon, dass die Welt da draußen egoistisch handelt, nur die Starken kämen durch und rüpelhaftes Benehmen sei ein Garant für den persönlichen und beruflichen Erfolg? Dabei geht es Ihnen doch um die Menschen, um Werte, um Nachhaltigkeit und ein freundliches und wertschätzendes Miteinander. Ihre Freunde hingegen sehen Sie als „Sensibelchen“, das nie Geld verdienen und Karriere machen wird. Ihnen weniger Wohlgesonnene bezichtigen Sie des Gutmenschentums mit wenig Sinn für das wahre Leben. Dabei braucht die VUCA Welt genau solche Charaktere wie die der Empathen, die in ihr sehr erfolgreich werden können.

Volatil, unsicher, komplex und mehrdeutig – VUCA eben

Ist Ihnen der Begriff der VUCA Welt schon einmal aufgefallen? Er steht für Volatility (V), Uncertainty (U), Complexity (C) und Ambiguity (A). Er beschreibt eine schnelle, unsichere, komplexe und mehrdeutige Welt, die als Folge der Digitalisierung all unsere Lebensbereiche durchdringt.

In ihr scheint nichts mehr so zu sein, wie es einmal war. Der Weg zurück in die „gute alte Zeit“ – damit ist auch die analoge Welt gemeint – scheint uns verwehrt. Und wir fühlen uns meist von der VUCA Welt überrollt und überfordert.

Im Wirtschaftsleben fordert uns die VUCA Welt dazu auf, schnelle Entscheidungen zu treffen, mit der zunehmenden Komplexität der Arbeitswelt zurecht zu kommen, und mit Unsicherheit umgehen zu lernen. Auch stellt die Zunahme an Mehrdeutigkeiten eine große Herausforderung dar. Es scheint kein Entweder – Oder mehr zu geben. Alles um uns herum entwickelt sich zu einem Sowohl – als auch, das wiederum kaum Sicherheit vermittelt, weil einfach alles möglich scheint.

Neue Berufe und neue Mindsets für die Arbeit

VUCA stellt zudem ganz neue Anforderungen an den Beruf. Wir müssen Informationen permanent zur Verfügung stellen können und gleichzeitig rasch und einfach zu kommunizieren verstehen. Also sind wir aufgefordert, Collaboration Tools zu verwenden und uns auch in der digitalen Welt zu präsentieren.

Aufgrund der zunehmenden Komplexität braucht es ein immer Mehr an ExpertInnen, deren Rat wir fürs Unternehmen suchen; oft nur punktuell und für eine Sache und weniger oft für eine lang andauernde Zusammenarbeit. Alles in allem wird das Arbeitsleben unübersichtlich und man hält kaum mit den Neuerungen Schritt. Wir sollten außerdem unseren MitarbeiterInnen genügend Freiraum zum Experimentieren bieten und auf alle Eventualitäten vorbereitet sein.

Die Megatrends der VUCA Welt

Gerade diese schnellen, komplexen und mehrdeutigen Lebensumfelder erzeugen große Unsicherheiten. Die zunehmende Digitalisierung verunsichert zusätzlich. Sie sorgt dafür, dass wir schnell, immer und überall erreichbar sind, all unsere Verhaltensmuster skalierbar werden und uns quasi zum Nulltarif mit jedem Menschen auf der Welt vernetzen, austauschen und lernen können.

Alles, was wir tun, wächst exponentiell an. Die Städte verzeichnen einen hohen Zuzug, die Flächen und Ressourcen werden knapp, was unsere Krisensituationen noch weiter verschärft. Gleichzeitig macht sich eine starke Emotionalisierung in Form von unbegrenzt verfügbarem Know-how, Dialog- und Feedbackmöglichkeiten sowie einer einzigartigen Chance, mit KundInnen und PartnerInnen gleich direkt in Kontakt zu treten, breit. Die Welt wächst zusammen zu einem wild pulsierenden Ökosystem.

Die Menschheit war noch nie in ihrer Geschichte so gut informiert, so stark untereinander vernetzt, so intensiv ineinander verwoben, wie heute. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Tätigkeiten und die daraus resultierenden Folgen für die Ökologie und Umwelt geben ein eindrucksvolles Zeugnis für diese hochvernetzten Lebenswelten ab.

Angelika Wohofsky

VUCA fordert uns heraus

Und genau darin liegt auch ein Handlungsauftrag, den die VUCA Welt an uns alle stellt. Wir sind aufgefordert, unseren eigenen Weg zu suchen, schnell Entscheidungen zu treffen, die Zusammenhänge besser zu verstehen und die Komplexität des Lebens besser zu bewältigen und – emphatisches Verhalten zu entwickeln.

Heute stellen wir fest, wie wichtig Beziehungsfähigkeit und das Zugehen auf andere Menschen ist. Wir müssen uns quasi IMMER mit den Bedürfnissen von Menschen auseinandersetzen, wollen wir in dieser rasanten Welt bestehen.

Mögliche Antworten auf diese Beschleunigung sind:

  • sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen,
  • für andere Menschen aktiv etwas tun und
  • das Verbindende suchen und stärken,
  • unsere Werte hin zu Menschlichkeit und einem fördernden Miteinander entwickeln
  • und möglichst unkompliziert und Ressourcen fokussiert mit Hilfe von modernen Technologien die Probleme unserer Welt lösen.

Sie finden übrigens diese Handlungsaufforderungen auch in meinem Konzept von #krisemeistern und #zukunftsgestalten wieder, was ich auch in meinem Buch „Communications“ schon beschreibe.

Wird es wirklich mehr mit der Empathie?

Was machen wir mit diesen Informationen? SchulungsteilnehmerInnen berichten mir aus ihren Lebenskonzepten vom genauen Gegenteil. Sie berichten über eine ständige Überforderung in den Unternehmen, die Komplexität des Alltags zu bewältigen und ein immer Mehr an Regeln und Kontrollsystemen, um die MitarbeiterInnen an der Stange zu halten. Sie klagen über Belastungen und erzählen von chaotischen Verhältnissen bei ihren Ex-Arbeitgebern.

Irgendwie scheint die Wirtschaftswelt da draußen nach anderen Kriterien zu funktionieren. Man orientiert sich an Zahlen, Umsätzen und misst und bewertet das Leistungsvermögen der MitarbeiterInnen in Zahlen, beurteilt in gut und schlecht, in Kostenrelationen. Es ginge doch nur ums Geld, wird mir oft erzählt. Der Preis sei ausschlaggebend und nicht irgendwelche Motive. Der einzelne Mensch zähle nichts.

Emotionale Belastungen im Job

Die Berichte meiner KursteilnehmerInnen hören sich alle ähnlich an. Die meisten erzählen davon:

  • man kündigte den Job und will sich selbständig machen, weil man diesen Druck und das Chaos in der Ex-Firma nicht mehr aushielt
  • die Arbeitsbedingungen im Großraumbüro überforderten zunehmend den eigenen Stressbewältigungslevel, und Medikamente halfen, den Job zu bewältigen
  • man spürte richtig, wenn im Team über andere Mitarbeiter gemauschelt wurde
  • wiederholt wurde einem empfohlen, sich doch zusammenzureißen um sich besser durchzusetzen; das sei halt nötig für eine Karriere, und man sei so schwierig, hieß es immer öfter
  • weil man sich nicht durchsetzt und nicht mitkämpft, sei man für eine Führungsposition ungeeignet
  • man sollte nicht so empfindlich reagieren, hieß es des öfteren
  • gleichzeitig spürte man regelrecht die Konzept- und Strategielosigkeit in der Geschäftsführung – hatte die Firma überhaupt je einen Plan?
  • man wollte KundInnen nicht mehr so von oben herab behandelt wissen und fühlte sich für deren Ärger mitverantwortlich
  • und überhaupt sei Geld nicht so wichtig im Leben
  • man trat immer öfter für die KollegInnen ein, und ernteten doch nur Spott und Hohn dafür
  • die Chefs erklärten einem, mit wem Sie zu reden hatten, und dass Sie den KundInnen und MitarbeiterInnen nicht alles glauben dürften, weil alle Menschen lügen und den Preis drücken wollen
  • die Entscheidungen wurden spontan getroffen, ohne auf die Folgewirkungen Rücksicht zu nehmen
  • das Klima in der Firma war von Sinn- und Perspektivenlosigkeit geprägt, es gab beständig Kündigungen und zahlreiche Mitarbeiterwechsel
  • Fehlerkultur war ein Fremdwort, immer waren KundInnen oder MitarbeiterInnen schuld am Problem
  • man konnte der Arbeit nicht mit dem Maß an Perfektion nachkommen, das man selbst gerne getan hätte
  • für Kreativität und kreative Pausen gab es keinen Raum, vielmehr wurden Pausenzeiten kontrolliert und auf das nötigste beschränkt; spätestens im Mitarbeitergespräch wurde man darauf aufmerksam gemacht, dass man angeblich zu viele Pausen während des Tages einlegte
  • man tat die Arbeit nur noch fürs Geld und fühlte sich dabei elendig zumute; Gehalt wurde als Schmerzensgeld empfunden
  • nach außen hin wurde Fassade gezeigt, nach innen hin herrschte sozial erwünschte Freundlichkeit und ein beinharter Wettbewerb um die Gunst der Vorgesetzten
  • man fühlte, dass man nah am Wasser gebaut war und nur die kleinste Unstimmigkeit einen immer öfter aus der Bahn warf

Stärken, die die VUCA Welt braucht

Wenn Sie sich in diesen Erfahrungen wiederfinden, dann könnte es sein, dass nicht Sie ein Problem haben, sondern dass Sie über ganz besondere Stärken verfügen, sich ihrer vielleicht noch gar nicht wirklich bewusst sind, und die in der VUCA Welt dringend benötigt werden. Salopp wird oft gesagt, VUCA braucht einen ganz anderen Typ MitarbeiterIn. Jemanden, die oder der selbständig arbeiten kann, der professionell arbeitet und verantwortungsvoll mit den Ressourcen im Betrieb umgeht. Der an die Menschen, auch an Kundinnen denkt und deren Bedürfnisse erfüllt wissen will. MitarbeiterInnen, die alles geben, damit sich die Menschen in ihrem Umfeld wohl fühlen und weiterentwickeln können und auch gerne als KundIn wiederkommen.

Nutzen statt Gewinn

Dieses Wirtschaften, das sich an der Nutzenoptimierung statt einer Gewinnoptimierung orientiert, ist heute gefragter denn je. Man kann das an der Veränderung in der Unternehmenskommunikation und im Marketing ablesen. Hier wird zunehmend von einem H2H-Marketing, einem Marketing von Mensch zu Mensch (Human to Human) gesprochen, als dass Unterscheidungen in B2C (Business to Customer) oder B2B (Business to Business) noch sinnvoll erscheinen.

Schließlich ist alles, was mit Wirtschaft zu tun hat, eine Sache der Beziehungspflege unter Menschen. Wir arbeiten alle für Menschen, helfen diesen sich weiter zu entwickeln, lösen deren brennendsten Probleme schnell und unkompliziert und bauen so eine Community für das eigene Unternehmen auf. Diese Art des Wirtschaftens finden Sie im Konzept einer Wirtschaft der Liebe von SEKEM, was mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

Unternehmen, die auf Gewinn fixiert sind, sind ausschließlich auf sich selbst fixiert und verlieren ihre Kunden aus dem Blickfeld. Gewinnmaximierung führt nämlich zu Verteilungskämpfen und Konflikten. Nutzenmaximierung führt zu einem harmonischen Miteinander und wachsenden Gewinnen.

nach Friedrich, Malik, Seiwert: Das 1 x 1 der Erfolgsstrategie, S.44f.

Wir brauchen sensible, emphatische Menschen für die Wirtschaft von morgen, keine Knochenbrecher und Krieger

Diese Sensibilität für die Bedürfnisse anderer Menschen wird auch Hochsensibilität genannt. Es handelt sich dabei um eine genetische Veranlagung, die ein gesteigertes Wahrnehmungsvermögen im zwischenmenschlichen Bereich ermöglicht. Der Mensch als Gruppe und soziales Wesen braucht nämlich beides zum Überleben: Gruppenmitglieder, die sich gegenüber anderen Gruppen behaupten können und wiederum welche, die das Große Ganze verstehen und für einen sozialen und wertschätzenden Umgang untereinander sorgen können.

Wir haben uns im Wirtschaftsleben zu sehr auf die Durchsetzung und Kontrolle von Macht, aufs Kriegerische (Land Grabbing, Wettlauf um Ressourcen, Kriege ums Öl und bald wohl auch um Wasser,…) fokussiert, als um ein sich gegenseitig förderndes Miteinander zu kümmern. Und genau dieses Konzept von Macht, Kampf und Selbstbehauptung funktioniert immer weniger und führt zur Ausbeutung unseres Planeten und einer Verwahrlosung hinsichtlich humanitärer Werte.

EmpathInnen sind die neue Leader der VUCA Welt

Wenn Sie ob dieser Erkenntnisse nun erleichtert aufatmen, dann habe ich noch eine weitere gute Nachricht für Sie. Denn ein derart respektvolles Businesskonzept gibt es wirklich. Es gibt auch eine passende Strategie dafür, ein solches Business aufzubauen. Und natürlich gibt es auch den passenden Typ Mensch dazu. Wir nennen diese Menschen „Empathen„. Eine andere Definition lautet: „Hochsensible Persönlichkeit“ (HSP).

Nein, Hochsensibilität ist keine Krankheit, es handelt sich dabei nur um eine ganz besondere Ausprägung von Intuition, Menschenführung, sozialem Empfinden und sozialer Verantwortung und einer auf Werte fokussierten Verhaltensweise. Menschen, mit einem ausgeprägten emphatischen Vermögen sind zudem kreativ, sehr professionell und perfektionistisch, können das Große Ganze im Blickfeld behalten und die Komplexität der Gegenwart handhaben – alles Kernanfähigkeiten der VUCA Welt. Dafür braucht es veränderter Geschäftskonzepte, die nicht allein auf Gewinn und Marge, auf Kontrolle und Machtkämpfe aus sind. Die zunehmende Zahl an Firmengründungen als Verein oder Genossenschaft beweisen, dass die Zeit für Business-Alternativen bereits angebrochen ist.

Diese Geschäftskonzepte bündeln ihre Kräfte auf die Nutzenmaximierung und die Erfüllung der Wünsche von KundInnen. Genau dafür brauchen wir Empathinnen und Empathen. Denn v.a. die nachrückende Kundengeneration der Generation Z und Generation Y (Millennials) sucht nach solchen transparenten und Werte basierten Unternehmen als Arbeitgeber und Anbieter von smarten Produkten und Dienstleistungen. Die heutigen KundInnen verlangen geradezu danach, der Community des Unternehmens anzugehören, wenn deren Werte mit den eigenen Werten übereinstimmen und man sich dort auch menschlich einbringen kann.

Empathisches Business braucht Strategie mit Empathie

Um mit Menschen zu arbeiten und für diese eine passende Leistung zu erbringen, muss man sich mit Menschen beschäftigen. Man muss sie als vollwertige Person schätzen und auf sie eingehen können, sich in deren Lebenswelten einfühlen und sie aktiv in alle Geschäftsprozesse einbeziehen. Platte Werbung und klassischer Verkauf, das Zuweisen eines Arbeitsplatzes ohne für eine respektvolle Unternehmenskultur zu sorgen, sind mit dieser Anforderung überfordert.

Man geht noch viel zu oft von einem „dummen Kunden“ oder von „unwilligen Mitarbeitern“ aus, denen gesagt werden muss, was er oder sie benötigen (klassischer Ansatz der PR nach Edward Bernays). Dieses Menschenbild entspringt ideologisch einer Produktions- und Consumergesellschaft der 1960er Jahre, deren Basis das 1928 (!) erschienene Grundlagenwerk für Werbung und Marketing, „Propaganda“ von Edward Bernays, ist.

Dieses Konzept gilt als überholt. Es passte bestens in eine Gesellschaft des Wettbewerbs und des Kampfes um Ressourcen (Kolonialismus des Weißen Mannes). Es berücksichtigt aber keinesfalls den Menschen als Individuum mit Bedürfnissen, Wünschen und Schwächen. Es lässt sich auch nicht ideologisch innerhalb der Menschenrechte und der humanitären Werte einer weltoffenen, aufgeklärten, diversen Gesellschaft verankern.

VUCA tickt anders. VUCA braucht Menschen, die für Menschen und mit Menschen arbeiten und darin einen Sinn sehen. VUCA verlangt nach Diversität und Weltoffenheit.

Angelika Wohofsky

Als EmpathIn erfolgreich ein Business in der VUCA Welt führen

Sie stellen jetzt fest, dass Sie möglicherweise auch zu den maximal 20 % Menschen zählen, die man als EmpathIn oder Hochsensible Persönlichkeit bezeichnet? Und die sich nun selbständig macht oder ein Unternehmen führt, mit dem Sie beweisen wollen, dass es um mehr geht, als ums Geld oder den persönlichen Gewinn. Mit dem Sie anderen Menschen Gutes tun wollen und weil Sie längst wissen, dass ein wirtschaftlicher Erfolg von Menschen abhängt und wesentlich beeinflusst wird.

Jetzt benötigen Sie dazu auch die passende Strategie, die Ihre Kräfte hin zu einer Nutzenmaximierung bündelt und die unteren beiden Ebenen unternehmerischen Handelns (finanzielle und operative Ebene) verlässt, um die Kräfte auf der strategischen und der geistigen Ebene zu einem starken Ziel mit starken Werten zu bündeln. Das ist übrigens auch genau das, was wir bei einer digitalen Markenführung verfolgen: strategische Bündelung von Werten, Vision, Zielen und sinnvoller unternehmerischer Tätigkeit; das Operative ist dann nur noch ein Produkt der Markenführung. Digitale Markenführung ist zudem ein wichtigerTeil einer modernen, auf Kunden fokussierten Unternehmenskommunikation.

Sie stellen mit einer solchen Strategie Ihr Unternehmen auf ein starkes Fundament aus Vertrauen, Offenheit, Partizipation, Vernetzung und Agilität. Und dafür sind Sie als EmpathIn an der richtigen Position. Nun können Sie sich darum kümmern, ein solches auf Menschen und Nachhaltigkeit fokussiertes Wirtschaften in die Tat umzusetzen.

Mit Spezialisierung und Nutzen vor Gewinn zum Erfolg

Diese Umsetzung planen Sie am strategischen Ansatz der Mewes-Strategie, auch als Engpass konzentrierte Strategie bekannt. Deren Kriterien lauten:

  1. Spezialisierung der Tätigkeit auf die erfolgsversprechendste Zielgruppe mit dem Motto „spitz statt breit“.
  2. der wirkungsvollste Punkt beschreibt das beim Kunden zu lösende Problem und bringt automatisch auch das wirkungsvollste Ergebnis auf emotionaler Ebene bei den KundInnen hervor.
  3. Immaterielles vor Materiellem bedeutet, die eigenen immateriellen Werte in den Vordergrund der Strategie zu stellen, sodass man aus den Stärken und Ressourcen heraus agiert.
  4. Nutzen vor Gewinn ergibt sich aus der Lösung des brennendsten Problems von KundInnen, sodass der Gewinn einen logische Folge des Arbeitens am wirkungsvollsten Punkt darstellt.


Alle vier Prinzipien müssen erfüllt sein, will dieser strategische Ansatz gelingen. Das ist die einzige Bedingung dabei. Man kann sich nicht um einen der Punkte drücken, nur weil man beispielsweise mit dem „Immateriellen“ nicht kann oder eigentlich doch nur auf den schnellen Gewinn aus ist.

Lust auf Strategie mit Empathie?

Haben Sie Lust drauf, dieses strategische System, das Ihrem Unternehmen eine klare Struktur geben kann, mit der Sie auch gut planen können, kennenzulernen? Dann kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches und kostenfreies Erstgespräch, bei dem wir klären, was ich für Sie und Ihr Unternehmen auf strategischer Ebene tun kann.

In der Zwischenzeit nützen Sie einfach mal einen HSP-Persönlichkeitstest zur Selbstreflexion oder lesen sich in die unten angeführten Links ins Thema ein. Das klassische Erfolgs- und Businesskonzept versagt nämlich im Fall einer hochsensiblen Persönlichkeit.

Und denken Sie dran, es gibt rund 20 % an Hochsensiblen Persönlichkeiten in unserer Gesellschaft, die genau jene Stärken, die die VUCA Welt sucht, automatisch in sich tragen. Die dazu beitragen können, eine neue Form des Wirtschaftens in die Breite Masse zu tragen und so mithelfen, die Probleme und Krisen unserer Zeit zu lösen. Denn nur 10 % genügen, um ein System nachhaltig zu verändern.

Kontakt WOHOFSKY | Digitale Kommunikation unter office@wohofsky.at

Mehr über die VUCA Welt und Hochsensibilität in der Selbständigkeit

Diese Artikel könnten auch noch von Interesse sein:
Die VUCA Welt und ihre Definition
UBIT Impulse digitale Zusammenarbeit

Literatur und Quellen

  • Netzwerk Hochsensibilität
  • 10 Merkmale und Stärken von Hochsensibilität
  • Lesen Sie hier ins Buch von Sandra Tissot hinein: Hochsensibilität und die berufliche Selbständigkeit
  • zum Test HSP – gleich hier direkt zum Test klicken
  • Mangelnde Wertschätzung ist bei 23 % der Alterskohorte Jahrgänge 1983 bis 2002 ein Grund für einen Arbeitsplatzwechsel: Statista-Umfrage
  • Nahtloser Verkauf über verschiedene Kanäle und kundenzentriertes Einkaufserlebnis und mit personalisierter Ansprache genießt Priorität bei Millennials; sie wollen umgarnt und nicht mit Werbung bespielt werden: Deloitte-Studie Ergebnisse.
  • Kerstin Friedrich, Fredmund Malik, Lothar J. Seiwert: Das 1 x 1 der Erfolgsstrategie. EKS – Die Strategie für die neue Wirtschaft. 22. aktualisierte Auflage. Gabal: 2016.
  • Stefan Merath: Die Kunst seine Kunden zu lieben. Neurostrategie für Unternehmer. Gabal: 2011.
  • Waldemar Pförtsch, Uwe Sponholz: Das neue Marketing-Mindset. Management, Methoden und Prozesse für ein Marketing von Mensch zu Mensch. Springer Gabler: 2019.
  • Angelika Wohofsky: Communications – Krise meistern mit bewusster Kommunikation. Epubli: 2020.
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