Die Faustregel bei der Produktentwicklung lautet:

  • Zuerst musst du das Problem des Kunden kennen, das ihm wirklich weh tut. Das ist das vom Kunden am brennendsten empfundene Problem. Dieses existiert zu einem Drittel auf der fachlich-logischen Ebene und zu zwei Dritteln auf der sozialen und emotionalen Ebene.
  • Danach erst überlegst du dir, ob du dieses Problem beim Kunden unter Einbeziehen deiner Stärken und Qualifikationen lösen kannst. Wenn du eine Lösung hast, ist diese dein Angebot, dein Produkt.
  • Und erst im dritten Schritt analysiert man diesen Kunden mit seinem brennenden Problem hinsichtlich seiner Eigenschaften als Zielgruppe und Kunden-Persona, inklusive Zielmarkt und Marktpotenzial.

Wie hört man aber den Kunden zu, wenn diese nur online zu Ihnen finden?

Sie können nicht alle Kunden persönlich befragen. Sie können ihnen aber online zuhören. Installieren Sie dafür die Google Search Console zusätzlich zu Google Analytics und verbinden Sie diese gratis Analyseinstrumente mit Ihrer Firmenwebseite. Jene Seiten, die immer wieder von den Besuchern Ihrer Webseite gelesen werden, geben schon einmal einen Hinweis darauf, welche Fragen diese User als brennend und wichtig empfinden.

Vergleichen Sie diese Besuche einzelner Unterseiten auch mit den Ergebnissen der Funktion „Suchanfragen“ Ihrer Search Console. Und ihres generellen Suchvolumens, worüber der Google Keyword-Planner Auskunft gibt. Was dort steht, zeigt Ihnen das konkrete Interesse Ihrer Webseitenbesucher, die Sie zu Kunden machen können, wenn Sie auf deren Suchanfragen Antworten liefern können. Antworten als Produkt oder Dienstleistung, passend für eine spitze Zielgruppe. So erkennen Sie auch das Potenzial, eine Nische erfolgreich besetzen zu können.

Ich gebe Ihnen ein fiktives Beispiel hinsichtlich Suchanfrage, mögliches brennendst empfundenes Problem und dessen Lösung mit Zielmarkt.

Suchanfrage: Marktbeobachtung, vorwiegend aus Deutschland und Österreich, Alter 40 plus

Mögliches brennendstes Problem: Es erscheint unmöglich den Markt zu überblicken, die Daten zu filtern und zu interpretieren, und in konkrete Marketingmaßnahmen überzuleiten. Das sorgt für Verwirrung und Unentschlossenheit. Angst, eine Entscheidung zu treffen. Beratung nimmt man nicht in Anspruch, weil man damit das eigene Scheitern eingestehen würde und negative Erfahrungen mit Marketingberatung gemacht hat. Bereits vorhandene Kunden fragen vermehrt an, wie denn der Markt richtig interpretiert werden kann.

Lösung mit Zielmarkt: eine Entscheidungshilfe anbieten, mit der die Zielgruppe ihre selbst gewonnenen Marktdaten kategorisieren und auf leichte Weise auch richtig interpretieren kann. Eine Lösung wäre ein Arbeitstool als App, die den Entwicklungstrend für einzelne Branchen und Branchensegmente individualisiert darstellt und daraus erste Content Marketing Maßnahmen ableitet. Erster Zielmarkt: Deutschland und Österreich. Mittelstand, ältere Unternehmer ab der Altersklasse 40 plus. Entwicklung dieses Tools mit einer Startup-Kooperation.

Digital gewonnene Daten immer einem Realitätscheck unterziehen

Eine Marketingstrategie setzt genau hier an. Ihre Basis ist die Marktbeobachtung unter Einbeziehung diverser Monitoring-Tools der Google-Welt, aber auch des Verkaufs- und Anfrageverhaltens eines bestehenden Kundenstammes. Alle digitalen Daten müssen auf ihre Richtigkeit in der realen Welt hin getestet werden.

Kennt man das brennende Problem, lässt sich daraus ein Roter Faden für das Content Marketing entwickeln. Die Content Strategie ist geboren.

Ein Content Inventar, ein Verzeichnis aller Informationen, die Sie aus Suchanfragen, dem Kundenstamm und dem Userverhalten auf Ihrer Webseite sowie aller bereits erstellter Werbematerialien generieren, zeigt, wohin sich Ihr Geschäftsmodell möglicherweise entwickeln lässt. Chancen und Potenziale werden sichtbar. Man arbeitet direkt am Kundenbedarf.

Bei Interesse an diesem Thema schreiben Sie bitte eine E-Mail an office@wohofsky.at. Im Rahmen einer Strategie-Entwicklung für Ihr Marketing werden genau diese Art an Informationen und Inhalte durchleuchtet. Kein Marketingplan kann ohne einer fundierten Marktbeobachtung erfolgreich bestehen.


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