Die Diskussion um den Cookie-Banner nimmt kein Ende. Der EuGh hat unlängst entschieden, dass sogar die Platzierung des Banners auf der Webseite rechtskonform zu erfolgen hat. Wer falsch platziert, zahlt. Und das nicht wenig. Da kann man gleich mal ein paar Tausend Euro auf einen Schlag loswerden.

Eine einfache Lösung und doch brutal für den Webseiteninhaber, nämlich das Unternehmen selbst. Haben doch viele der Unternehmen einen Servicevertrag mit ihrer Webagentur abgeschlossen. Doch zeigt die Praxis, dass selbst die Agenturen nicht am neuesten Stand der Cookie-Richtlinien sind.

So ist der häufig zu lesende Hinweis im Cookie-Banner von Webseiten Wir nutzen Cookies – wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit der Cookie-Nutzung einverstanden” keinesfalls ausreichend!

Das kurioseste, was ich einmal in einer Beratung zum Cookie-Banner und der seit Mai 2018 rechtsgültig einzuholenden Erlaubnis des Users hörte:

Unsere Kunden fragen nicht danach. Also binden wir keinen Cookie-Banner mit Button zum Zustimmen der einzelnen Cookies an.

Zitat: Kunde, der von einer Wiener Agentur die Webseite betreuen lässt.

Lesen Sie also die neuesten Informationen zum Cookie-Banner und sprechen Sie Ihre Webagentur darauf an. Und übrigens, wenn Sie ein Facebook-Pixel auf Ihrer Webseite eingebunden haben, dann muss der Cookie-Banner auch die Option bieten, das Tracking durch ein Facebook-Pixel zu deaktivieren.

Voreinstellungen sind übrigens auch unzulässig. Kleines Detail am Rande: über 80 Prozent der Webseiten innerhalb der EU verstoßen, laut einer Hochrechnung, gegen die Richtlinien der Cookie-Akzeptanz. Erste Infos zu dieser Studie finden Sie hier.

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